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Findet man echte Ruhe in der hektischen Weihnachtszeit?

YOGA - der Selbstversuch

Yoga Nora

 | Bild: Melek Sarikurt

Für die einen ist es die schönste Zeit im Jahr, für die anderen bedeutet sie puren Stress: die Vorweihnachtszeit. Doch was kann frau tun, um sich in diesen hektischen Wochen eine Insel der Ruhe zu schaffen? «Wie wäre es mit Yoga?», sagte sich die P!NK-Redaktion und wagte bei drei Yoga-Lehrerinnen den Selbstversuch.

09.12.2015 10:13, Melek Sarikurt/Nora Bader/Leandra Jordi, 0 Kommentare

Verweilen in der Wohlfühlzone

Yoga habe ich für mich schon länger entdeckt. Ich kann dabei vollends abschalten, mich fallen lassen und schlafe bei der Schlussentspannung regelmässig ein – was nicht Sinn der Sache ist, mir aber unglaublich gut tut. Gerade über Mittag ist eine Pause vom Berufsalltag Gold wert. Darüber, welche Yoga-Form für mich die richtige ist, bin ich aber noch nicht ganz sicher. Besonders gut getan hat mir Chi Yoga, denn ich mag es eher ruhig und bedacht.

Bei der Chi-Praxis handelt es sich um einen fliessenden Stil, der das traditionelle Yoga in die heutige Zeit transferiert und ihn an die Bedürfnisse der westlichen Gesellschaft anpasst. Die Übungen werden der Jahreszeit angeglichen und sollen so den Rhythmus der Natur zurück ins Leben bringen. Zudem begleiten einen im Chi Yoga die heilsamen Wirkungen von wellen- und spiralförmigen Bewegungen. In der Probestunde haben wir beispielsweise den Weg von fallendem Herbstlaub in den Bewegungsablauf aufgenommen. Ich fühlte mich danach federleicht – und irgendwie befreit. no@regiolive.ch

Yoga Aeschlimann

 | Bild: zVg

 

Daniela Aeschlimann

Chi Yoga, Pilates, Trilo Chi

Bewegungsraum Oftringen

Baslerstrasse 20, 4665 Oftringen

062 797 38 00 | bewegungsraum.oftringen@gmail.com

www.bewegungsraum-oftringen.ch

Yoga Leandra

 | Bild: Melek Sarikurt

 

Haltung für Körper und Geist

Yoga zieht. So oder so. Einerseits zieht mich etwas zu Yoga hin, irgendwie habe ich das Gefühl, es könnte mir gut tun. Es zieht aber auch ganz schön in meinen Muskeln, nachdem ich die fast zwei Stunden dauernde Probelektion in Iyengar Yoga absolviert habe. Und nein, es ist nicht nur ein bisschen – ich spüre es noch drei Tage lang. Und während der Übungen (Asanas) fing ich zum Teil an zu zittern vor lauter Anstrengung, es wirklich richtig zu machen. Dabei ging es nicht um komplizierte Akrobatik und Hilfsmittel hatten wir auch noch. Aber der Reihe nach: Meine Yoga-Premiere beginnt mit dem Chanten von Mantras, das schaffe ich grad noch knapp, wenn ich auch überzeugt bin, die indischen Worte falsch nachzusingen. Später ist der «Hund, der nach unten schaut» dran, eine berühmte Asana. Zuerst werden meine Hüften von einem Gurt in der richtigen Position gehalten, ohne ist es schon bedeutend schwieriger. Die Fersen bringe ich aber beim besten Willen nicht auf den Boden. Statt nach unten schaue ich nach hinten. «Siehst du dir  deine Füsse an? Schämst du dich, weil du dir die Nägel nicht lackiert hast?», fragt die Lehrerin. Erwischt! Statt mich auf mich selbst und die richtige Haltung zu konzentrieren, habe ich mich mit etwas Nichtigem und Oberflächlichem abgelenkt. Das ist mein Schlüsselerlebnis. Yoga könnte meine ständig in tausend Richtungen wuselnden Gedanken vielleicht in geordnete Bahnen lenken. Ganz abgesehen davon, dass auch mein Körper etwas Disziplin vertragen könnte – schon nur mal anständig stehen ist etwas, das ich offenbar verlernt habe. Das Fazit ist also klar: Hier war ich nicht zum letzten Mal.lej@regiolive.ch

Yoga Teresa Alonso

 | Bild: schwe

 

Teresa Alonso

Iyengar Yoga

White Tiger Yoga

Henzmannstrasse 39, 4800 Zofingen

078 708 30 67 | tessi@bluemail.ch

www.whitetigeryoga.ch

Yoga Melek

 | Bild: Nora Bader

 

Gefangen in den Gedanken

Eine exzessive Multitaskerin mit einem Hang zum Workaholismus. Das bin ich. Ich kann mich weder entspannen noch loslassen. Absolute Ruhe stresst mich, blockiert mich. Das war denn auch die grösste Herausforderung, der ich mich stellen sollte beim Selbstversuch Yoga. Dass ich den Sport in letzter Zeit vernachlässigt habe, sollte sich ebenfalls rächen. Beim Yin Yoga werden die Körperpositionen am Boden über mehrere Minuten gehalten, sodass der Impuls bis in die tiefen Schichten des Bindegewebes gelangt und wirkt. Und wie es wirkte: Ich merkte, wie eingerostet meine Gelenke sind, dass meine Handgelenke schmerzten und die Hüft- und Kniegelenke auch nicht mehr das sind, was sie mal waren. Ich versuchte durchzuhalten. Der Körper folgte den Anweisungen, mehr oder weniger, der Kopf nicht.

Immer wieder ertappte ich mich, wie ich gedanklich To-do-Listen abarbeitete, überlegte, was für Geschenke ich kaufen könnte oder mich darüber aufregte, dass ich die eine oder andere Übung einfach nicht hinbekam. Zu Beginn hatte die Yin-Yoga-Lehrerin geraten: «Wenn du abschweifst, konzentriere dich auf deinen Atem, kehre zurück.» Mal gelang dies, mal nicht. Nach der abschliessenden Entspannung mit einem Lavendelsäckchen auf den Augen fühlte ich mich dennoch, als hätte ich Energie getankt. Yoga – doch ein Weg, den ich weitergehen sollte – mir zuliebe? mec@regiolive.ch

Yoga Kraehenbuehl

 | Bild: zVg

 

Karin Krähenbühl-Wasmer

Hatha Yoga, Chi Yoga, Change Yoga, Yin Yoga

Yoga Aruna

Zofingerstrasse 24, 4805 Brittnau

062 752 39 71 | info@yogaaruna.ch

www.yogaaruna.ch

Magazin | Pink

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