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Red Bull Flugtag

Vögel fliegen besser als Autos

Der Pilot der Gruppe «Höusechlöpfer» aus Roggliswil/Pfaffnau flog auf dem «Huhn» 16,5 Meter weit.

Der Pilot der Gruppe «Höusechlöpfer» aus Roggliswil/Pfaffnau flog auf dem «Huhn» 16,5 Meter weit.  | Bild: Dean Treml / Red Bull

Nach fünf Jahren ist der Red-Bull-Flugtag zurück in der Schweiz - mit ihm zwei Teams aus der Region.

19.07.2016 09:11, rzu, 0 Kommentare

Die Bruchlandung ist Programm: Rund 50 Teams stossen ein in monatelanger Arbeit erbautes Gefährt von einer sechs Meter hohen Rampe, um es im Wasser zerschellen zu lassen - und haben dabei noch Spass. So einfach könnte ein Aussenstehender die Red-Bull-Flugtage vom vergangenen Samstag beschreiben.

Aber so simpel ist es natürlich nicht und neben Spass haben auch Ambitionen Platz: «Wir wollen den Weltrekord knacken», hiess es letzte Woche noch vom Team «Subaru-Flügel-Flitzer» aus Safenwil. Kalifornier halten zurzeit den Rekord von 78,65 Meter. Gestern, zwei Tage nach dem Event, meinte Jan Wernli vom Team aus Safenwil - auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt: «Man muss sich ja hohe Ziele stecken, eine gewisse Gewinnermentalität sollte man schon an den Tag legen.» Denn bei acht Metern war bei ihnen Schluss. Das Auto stürzte nach der Anfahrt gleich ins Wasser und der Pilot Fabio Canonica aus Safenwil segelte mit der Flügelkonstruktion auch nicht viel weiter. Das Team platzierte sich auf dem 43. Schlussrang. Es sei jedoch ein super Erlebnis gewesen, meint Wernli, und «entscheidend ist, dass wir Spass hatten und niemand zu Schaden kam». Sie hätten bei der Ausstellung vor der Show ein gutes Feedback auf ihren nachgebildeten Subaru Impreza bekommen. «Die Reaktionen gaben uns eine Bestätigung für unsere Arbeit.» Zweieinhalb Monate und rund 150 Arbeitsstunden hätten die fünf Arbeitskollegen in den Bau des Flugobjekts investiert.

«Es war eine super Stimmung»

Ein anderes Team aus der Region waren die «Höusechlöpfer» aus Roggliswil/Pfaffnau. Sie wendeten für ihr fliegendes Huhn im rollenden Kochtopf ebenfalls rund 150 Arbeitsstunden auf. Der Pilot auf dem Rücken des Huhns erreichte eine Weite von 16,5 Metern und landete so schliesslich auf dem 6. Platz. Mit der guten Platzierung hätten sie nicht gerechnet, ein Ziel wäre aber schon die 20-Meter-Marke gewesen. Die erreichte aber nicht mal das erstplatzierte Team «Harnass» (SZ). Denn neben Weite zählt auch die Kreativität und Originalität beim Auftritt und beim Flugobjekt. Deshalb tanzten und spielten die verschiedenen Gruppen auf der Absprungrampe, bevor sie ihr Flugobjekt ins Wasser stiessen. In Sachen Weite knackte dieses Jahr sogar ein Team den Schweizer Rekord. 55,5 Meter erreichte das Team «iii» aus Baar (ZG) und damit den zweiten Platz, da es bei der Kreativität nicht sonderlich glänzte.

Die weiten Flüge, aber auch die abrupten Abstürze sowie die Darstellungen auf der Abflugrampe sorgten beim Publikum für gute Laune. Und bei den Teilnehmern ebenfalls: «Es war eine super Stimmung auf der Landiwiese», sagt Joel Erni von den «Höusechlöpfern». Zudem sei alles gut organisiert gewesen. Auch der Gruppe aus Safenwil hat das Ambiente imponiert. «Wir haben viele nette Bekanntschaften gemacht», so Wernli.

Fortsetzung folgt

Was länger in der Luft hängen wird als der «Impreza», ist die Idee «von einem nächsten Mal». «Wenn es nach uns ginge, würden wir wieder teilnehmen», so Wernli. Noch steht jedoch offen, ob und wann überhaupt der nächste Flugtag stattfindet und ob sie dann ausgewählt würden. Denn von 180 Angemeldeten lässt Red Bull nur 50 zu. Optimierungsideen hätten sie bereits alle in ihren Köpfen gesponnen. Auch die «Höusechlöpfer» sind gewillt, das nächste Mal wieder mitzumachen. Denn es liegt in der Natur der Sache: Beim Fliegen gibts noch Luft nach oben.

Weitere Bilder in unserer Galerie.

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