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Am Samstagabend feierte die Theatergruppe Schlierbach mit dem Stück «he-het kei Wärt» Premiere

In Obereien stinkt es zum Himmel

Strübli stört die Krisensitzung in der Gaststube «Stärrne».  | Bild: CBU

Zwölf Schauspielerinnen und Schauspieler der Theatergruppe Schlieren inszenieren unter der Regie von Kurt Burri das Theaterstück "he-he kei Wärt".

27.11.2019 12:00, cbu/sursee, 0 Kommentare

Hä? «He-het kei Wärt» – man muss schon zweimal hingucken, um zu erahnen, was sich hinter dem Titel verbirgt. Wirklich verstehen tut ihn erst, wer das heitere Lustspiel von Hans Wälti kennt, das am Samstagabend in der Mehrzweckhalle Schlierbach Premiere feierte. Oder vielleicht doch nicht ganz, schliesslich wurde das Stück 1999 schon einmal in Schlierbach aufgeführt.

Unter der Regie von Kurt Burri gelang es der Theatergruppe Schlierbach mit zwölf versierten Schauspielerinnen und Schauspielern, ein unterhaltsames Bühnenwerk zu inszenieren. Nachdem am Freitag- und Samstagabend noch weitere Vorstellungen geboten werden, sei zum Inhalt nur Folgendes verraten: In der Gemeinde Obereien herrscht nach einer Umweltkatastrophe Ausnahmezustand. Zum einen werden von unbekannten Tätern Giftfässer aus der nahegelegenen Fabrik gestohlen und im Wald entleert.

Natürlich führt dies zu einer hitzigen Diskussion und mancher Anfeindung unter der Dorfbevölkerung. Zum anderen spielt ein mysteriöser F.F. dem Fabrikinhaber Vogel übel mit. Eine kurzerhand einberufene Krisensitzung bringt vordergründig rein gar nichts, «het» sozusagen «kei Wärt», liefert hintergründig aber die Lösung, die hier freilich nicht vorweggenommen wird.

Obwohl sich recht bald herauskristallisierte, wer hinter den Initialien F.F. steckt, hielt das Ende noch manche Überraschung bereit. Die Rollen waren passend besetzt, die Charaktere authentisch, die schauspielerische Leistung aller Darsteller sehr überzeugend. Auch für die Lachmuskeln gab es reichlich zu tun, vor allem, sobald der Strassenwischer Strübli die Bühne betrat. Mit seinen witzigen Sprüchen, der überzogenen Mimik und Gestik gab er den perfekten «Löli». Stets frisch und frei von der Leber weg, musste er sich manchmal selbst daran erinnern: «he-het kei Wärt».

Nach drei Akten und zwei Pausen, in denen bestens für das leibliche Wohl gesorgt war, gab es für sämtliche Mitwirkenden einen wohlverdienten, saftigen Applaus. Applaus und Blumen gab es zudem für ein weiteres 20-Jahr-Jubiläum, nämlich das Bühnenjubiläum von Daniela Kaufmann alias Silvia Fröhlich und Hubi Stocker alias Koni Strübli. Und wer kann da noch behaupten: Schauspielerei – «he-het kei Wärt»?

Mysteriöser Knochenfund nach der Umweltkatastrophe in Obereien.  | Bild: CBU

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