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Die Theatergruppe Schötz feierte mit «Amore, Amore...» Premiere

«Lassen wir die beiden leben»

Romeo (Corinne Regenreich) und Julia (Chantal Wallmann) lieben sich innig, müssen diese Liebe vor ihren Eltern aber geheim halten.  | Bild: ZVG

Mit «Amore, Amore...» spielt die Theatergruppe Schötz eine moderne Version von «Romeo und Julia» und wartet mit einem alternativen Ende auf.

05.09.2019 12:00, cle/sursee, 0 Kommentare

Romeo und Julia gelten als das wohl berühmteste Liebespaar der Weltliteratur. Der Stoff ist in vielen Varianten musikalisch und literarisch verarbeitet worden. Es gibt zahlreiche Verfilmungen und auf der Bühne geniesst das Werk seit seiner Entstehung eine ungebrochene Popularität.

In der laufenden Theatersaison nimmt sich die Theatergruppe Schötz dieser anscheinend zeitlosen Liebesgeschichte an. Am vergangenen Freitag fand unter dem vielsagenden Titel «Amore, Amore...» die erste Aufführung statt. Das zahlreich erschienene Premierenpublikum bekam aber nicht etwa fantasieloses Nacherzählen geboten.

Die acht Schauspielerinnen und Schauspieler unter der Regie von Margrit Bischof präsentierten die Geschichte in gänzlich neuem Gewand und warteten gar mit der einen oder anderen verblüffenden Wendung auf.

Mit einem alternativen Ende

Das Setting der Geschichte ist bekannt: Romeo und Julia lieben sich, müssen dies vor ihren Eltern jedoch geheim halten. Denn ihre beiden Familien sind bitter verfeindet und liefern sich ständig heftige Auseinandersetzungen.

Um einen Schritt in Richtung Versöhnung zu wagen, lässt sich das Paar heimlich trauen. Anders als erhofft, kommt es hierdurch zu einer unerwartet dramatischen Wendung der Ereignisse: Ein tödlicher Zwischenfall verhärtet die Fronten.

Aus purer Verzweiflung darob nehmen sich schliesslich Romeo und Julia das Leben; so zumindest kennt man es aus der Originalversion «The Most Excellent and Lamentable Tragedy of Romeo and Juliet» von William Shakespeare.

Ganz anders endete indessen die Aufführung der Theatergruppe Schötz: «Lassen wir die beiden leben», hiess es da am Schluss. Überhaupt vermochte das Spielteam den eigentlich bitterernsten Grundtenor der Geschichte immer wieder ironisch zu brechen.

Besonders der stete Wechsel zwischen Erzähl- und Spielebene sorgte für reichlich Heiterkeit. Sei es beim hektisch überbordenden Spaghetti-Essen, beim einschläfernd lahmen Klavierkonzert oder bei der handfesten Familienschlägerei – das Publikum quittierte die schon fast sketchartig aufeinanderfolgenden Szenen mit Zwischenapplaus und vielen herzhaften Lachern.

Besonderer Leckerbissen: das kecke Spiel der Pianistin Mirjam Bossart zur emotionalen Achterbahnfahrt auf der Bühne. Einmal mehr bestätigte sich, weshalb die Aufführungen in der lauschigen Theaterschüür Schötz für viele Theaterbegeisterte mittlerweile zu einem Highlight im Oberwiggertaler Kulturkalender geworden sind. 

Weitere Aufführungen sind am 6., 7., 11., 13. und 14. September um 20.15 Uhr und am Sonntag, 8. September, um 17.15 Uhr.

 | Bild: ZVG

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