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Unter dem Motto «Schlaflos» präsentierte der Männerchor Egolzwil-Wauwil sein Jahreskonzert

Die Bühne zum Beben gebracht

In Lederhosen und Tracht überzeugte die lebendige Interpretation von «Rock mi».  | Bild: Michelle Häfliger

Zusammen mit dem Männerchor Schenkon präsentierte der Männerchor Egolzwil-Wauwil dem Publikum am vergangenen Wochenende ein kurzweiliges und unterhaltsames Abendprogramm.

28.01.2020 10:16, mha/sursee, 0 Kommentare

Der Nebel war so dicht, man sah die Strassenmarkierung kaum. Es schien, als würde man gegen eine weisse Wand fahren. Dass man es sich besser im warmen Wohnzimmer gemütlich gemacht hätte, statt sich auf die Strasse zu wagen, war offensichtlich. Umso erstaunlicher war es deshalb zu sehen, wie viele Menschen den Weg trotz der widrigen Umstände in die Mehrzweckhalle Egolzwil gefunden hatten.

Denn dort fand am letzten Wochenende das Jahreskonzert des Männerchors Egolzwil-Wauwil unter der Leitung von Sonja Iseli-Füchslin statt. Zusammen mit dem Männerchor Schenkon präsentierten sie ein unterhaltsames Abendprogramm, welches den Zuhörer das graue Wetter draussen für eine kurze Zeit vergessen liess.

«Ich habe mich gefragt, welches Outfit ich für diesen Abend anziehen soll», erzählte die Moderatorin Anikó Donáth, als sie mit einem eleganten, schwarzen Abendkleid die Bühne betrat. «Dann habe ich gedacht ein Pyjama wäre doch passend. Deshalb habe ich dieses hier bei Calida gekauft – war sogar Aktion», lachte sie und betrachtete ihre glitzernde Robe. Ja, zu Schlaflosigkeit passe ein solcher «Pyjama» ja hervorragend.

Doch nicht nur Donáth beschäftigte sich mit diesem Thema, auch der ganze Chor hatte während der Probezeit viele schlaflose Nächte. «Die Melodien der Lieder waren so eingängig, dass sie uns bis in die Nacht hinein nachliefen», schmunzelte Guido Birrer, der Präsident des Chores. Dass «Mann» im Chor aber trotz der allfällig auftretenden Schlaflosigkeit ganz lange überleben kann, zeigte das Mitglied Sepp Roos. Denn er ist seit 55 Jahren als engagierter Sänger im Chor dabei.

Mit einer Ode an den «Feierabend» begann der Konzertabend. Schwungvolle Ausrufe und viele strahlende Chorgesichter brachten die Zuhörer in eine ausgelassene Feierabendstimmung. Begleitet wurden sie dabei von der Pianistin Barbara Suter-Kraft und dem Schlagzeuger Marvin Iseli. In Schuberts Lied «Die Nacht» schuf der Chor mit passendem Einsatz von Crescendo und Decrescendo einen spannungsvollen musikalischen Bogen.

Das Highlight des Konzertabends war jedoch «Rock mi». Die musikalische Energie dieses fetzigen Stückes brachte die ganze Bühne zum Beben. Doch nicht nur die Chormitglieder tanzten zum Lied, auch die Dirigentin und die Moderatorin überraschten mit einer ganz besonderen Choreografie. «Wir hatten ganz schlimmen Muskelkater, als wir diese Choreografie geübt haben», erzählte Sonja Iseli-Füchslin lachend. Dass es diesen Muskelkater aber wert war, zeigte der tosende Applaus des begeisterten Publikums.

Mit viel Witz und Charme moderierte Anikó Donáth das Konzert.  | Bild: Michelle Häfliger

Im Lied «s’Träumli» dirigierte Sonja Iseli-Füchslin nicht nur, sondern spielte auch kurze Soli auf dem Akkordeon.  | Bild: Michelle Häfliger

Sonja Iseli-Füchslin führte den Chor mit klaren Anweisungen durch den Abend.  | Bild: Michelle Häfliger

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