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Zehn Lernende des BBZW in Sursee machen bis Mitte Oktoberin Shanghai ein dreiwöchiges Praktikum in der internationalen Start-up-Szene

Lernende schnuppern Praktikumsluft in China

Die Jugendlichen vor ihrer Reise nach Shanghai mit den Co-Rektoren (v.l.): Rafael Estermann; Reto Loretz, Co-Rektor BBZW in Emmen; Dario Portmann; Gian Ott; Kalyca Giannopoulos; Julian Käch; Lorin Bucher; Jonas Koller; Sandro Lustenberger; Cyrill Ettlin; Flavio Kluser; Stefan Fleischlin, Co-Rektor BBZW in Sursee.  | Bild: ZVG

Ein Praktikum in Shanghai – in einem völlig anderen kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Umfeld – bietet zehn Lernenden des BBZW in Sursee die Möglichkeit, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln und sich für den globalisierten Arbeitsmarkt fit(ter) zu machen.

25.09.2019 11:50, agu/sursee, 0 Kommentare

Ab Freitag absolvieren 30 Lernende aus der Schweiz ein dreiwöchiges Berufspraktikum in Shanghai. Die Lernenden aus den Bereichen Informatik und Elektronik arbeiten in der chinesischen Technologiemetropole bis zum 18. Oktober in lokalen Firmen und internationalen Konzernen an diversen Projekten mit.

Zehn der 30 jugendlichen Teilnehmer besuchen das Berufsbildungszentrum Wirtschaft, Informatik und Technik (BBZW) mit Standort Sursee und Emmen. Sie wohnen in den Kantonen Luzern, Nid- und Obwalden, Zürich und Aargau. Die anderen Schweizer Teilnehmer studieren an Berufsschulen aus den Kantonen Zürich, Schaffhausen und Zug.

Organisiert werden die ICT-Shanghai-Projektwochen von einem eigens dafür gebildeten Konsortium der beteiligten Kantone in Zusammenarbeit mit der Agentur «Route2China». Aussereuropäische Mobilitätsprojekte wie dieses sind selten. Die Teilnehmenden werden von ihren Berufsfachschulen und dem Berufsverband selektioniert.

Laut Daniel Preckel, Leiter Schulische Bildung bei der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern, waren «sehr gute schulische Leistungen, Empfehlungen von Verband und Berufsfachschule, sehr gute Englischkenntnisse und Motivation» die entscheidenden Selektionskriterien.

Das Praktikum in Shanghai ist bei den Jugendlichen sehr begehrt. «Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Aber wir hätten im Kanton Luzern doppelt so viele Lernende schicken können», so Preckel. Mitfinanziert wird das Talentprogramm von «Movetia», der nationalen Agentur für Austausch und Mobilität.

Das Praktikum in Shanghai – in einem völlig anderen kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Umfeld – soll den Lernenden aus der Schweiz die Möglichkeit bieten, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln und sich für den globalisierten Arbeitsmarkt fit(ter) zu machen.

Preckel ist von den Vorzügen des Praktikums für die Lernenden überzeugt: «Sie profitieren, weil sie in einem hochdynamischen technischen Umfeld arbeiten. Sie kommen in Kontakt mit neuen Technologien wie Künstliche Intelligenz, Internet of Things, Industrie 4.0. Sie lernen also fachlich etwas.

Aber dann ist es natürlich auch für ihre Persönlichkeit ein enormer Impuls in ihrer Entwicklung.» Denn Shanghai sei «wirklich eine andere Welt». Das lasse sich keinesfalls vergleichen mit einem Praktikum etwa in England, Deutschland oder Frankreich.

Sogar Sprachlektionen in Mandarin

Begleitet werden die Teilnehmenden von zwei Berufsfachschullehrpersonen aus dem Kanton Zürich und Vertretern der Agentur «Route2China». Gearbeitet wird während der drei Wochen in gemischten Kleingruppen in der internationalen Start-up-Szene. Arbeitssprache in Shanghai wird Englisch sein.

Die BBZW-Schüler sind auch für diese Herausforderung bestens gerüstet, wird doch in der Luzerner Berufsbildung in der Informatik-und Elektronikausbildung flächendeckend bilingualer Unterricht angeboten. Und: Zum Programm in der 20-Millionen-Einwohner-Stadt, die 2022 Schauplatz der World Skills sein wird, gehören neben Netzwerk-events und kulturellen Anlässen auch Sprachlektionen in Mandarin.

Sursee

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