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Der Kirchenchor Knutwil-St. Erhard feierte sein 170-jähriges Bestehen mit zwei Konzerten am Wochenende

Ein Abend, der lange nachhallen wird

Mit viel Mimik und Gestik dirigierte Georg Furrer den Kirchenchor Knutwil-St. Erhard durch den Abend.  | Bild: Michelle Häfliger

Im Rahmen seines 170-Jahr-Jubiläums konzertierte der Kirchenchor Knutwil-St. Erhard mit Gastsängern und Musikern in der Kirche Knutwil.

19.11.2019 14:30, mha/sursee, 0 Kommentare

«Klang macht sinnlich erfahrbar, dass wir schwingende Wesen in einem schwingenden Universum sind». Dieses Zitat ziert die Startseite der Website von Peter Roth, einem Schweizer Komponisten, Chorleiter und freischaffenden Musiker. Es scheint eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung eines physikalischen Gesetzes zu sein.

Doch dass er es auch versteht, die Menschen mit dem Klang seiner Musik in Schwingung zu versetzen, zeigen seine eindrücklichen Kompositionen. Eine davon, die «Toggenburger Messe», konnte man am Wochenende in der Kirche Knutwil hörend bestaunen, tags darauf auch in Grossdietwil.

Im Rahmen seines 170-Jahr-Jubiläums führte der Kirchenchor Knutwil-St. Erhard unter anderem dieses Werk auf. Unter der Leitung von Georg Furrer zeigte der Chor mit seinen Gastsängern, was sich hinter dem Titel der Messe «Juchzed und singed» verbirgt. Mit der Hilfe von zwei Klarinettisten, einem Hackbrettspieler, einer Bassistin, einem Organisten, einer Alphornistin und einem Sänger aus dem Appenzellerland erzeugten sie eine wahrlich schweizerische Besetzung, die den Zuhörer in eine urchige Welt entführte.

Mit der «Ode an Gott» von Johann H. Tobler begann der Chor a capella im hinteren Teil der Kirche zu singen. Der warme Klang der verschiedenen, eigenständigen Stimmen bewegte sich langsam nach vorne und füllte den grossen Raum der Kirche. Der Text, der Tobler als Grundlage diente, kam von Caroline Rudolphi, einer deutschen Dichterin und war von 1877 bis 1997 das Landgemeindelied von Appenzell Ausserrhoden. «Es ist ja schon lustig, dass dort über 100 Jahre lang ein Lied, dessen Text von einer Frau geschrieben wurde, so wichtig war», erzählte der Moderator Paul Leisibach schmunzelnd.

Mit dem Introitus «D’Mönsche, wo im Fischtere wohned» begann die Toggenburger Messe. Die Melodien der zwei Klarinettisten, der gezupfte Bass und das Tremolo des Hackbrettspielers erzeugten eine urzeitliche, fast bedrohende Klangwelt, in welche dann der Chor unisono einstieg. Gemeinsam erkundeten sie diese dunkle Atmosphäre, bis sie in einem hellen, versöhnlichen Dur-Akkord endeten.

Besonders eindrücklich war der traditionelle Betruf des jungen Appenzellers Benjamin Koch, der mit seinem Betruf-Trichter auf der Kanzel stand. Tosender Applaus und zwei Zugaben rundeten einen besonderen Abend ab, der noch lange in den Köpfen der Zuhörer schweben wird.

Die helle Stimme der Solistin Karin Akermann führte den Chor durch das Kyrie.  | Bild: Michelle Häfliger

Betruf: Eine fast besinnliche Atmos-phäre erzeugte der junge Appenzeller.  | Bild: Michelle Häfliger

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