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Viele Besucher an der Betriebsführung der Imbach & Cie AG in Nebikon

Die alte Kunst des Schmiedens gezeigt

Mal selber Hand anlegen – das Schmieden der Flaschenöffner stiess auf reges Interesse bei den Besuchern.  | Bild: Jonas Wyss

Von der Dorfschmiede zum High-Tech-Unternehmen, der Werdegang der Imbach & Cie AG ist beeindruckend, wie die Besucher an der Betriebsführung des Metallverarbeiters erfahren konnten.

26.09.2019 13:18, jwy/sursee, 0 Kommentare

Schon auf dem Weg zum idyllisch gelegenen Firmengelände in Nebikon wurden die neugierigen Gäste von einem undefinierbaren Pochen empfangen. Sie alle hatten sich eingefunden, um den «Super-Agenten» des Metallverarbeiters Imbach & Cie AG zum 130-Jahr-Jubiläum über die breiten Schultern zu schauen.

Und zu sehen gab es einiges: Der Verursacher des dumpfen Stampfens wurde auf der Betriebsführung schnell ausgemacht. Die gewaltigen Hämmer von Bêché pressten und stampften mittels Gesenkschmiedetechnik die glühenden Metallrohlinge innert Sekundenbruchteilen in die gewünschte Form.

Von Pflugscharen zu Flugzeugteilen

Was vor 130 Jahren in der örtlichen Dorfschmiede mit Muskelkraft und viel Handarbeit entstand, ist heute ein High-Tech-Unternehmen mit 87 Angestellten. Trotz der modernen Fertigungsmethoden ist und bleibt das Schmieden eines der wichtigen Standbeine des Betriebs. «Schmieden ist eine alte, aber nach wie vor topaktuelle Technologie. Wir sind nicht nur ein reines Schmiedewerk, wir bieten eine breite Wertschöpfungskette in der Metallbearbeitung bis zu einbaufertigen Komponenten an», erklärt CEO Martin Imbach. Zum Kundenstamm des Familienbetriebs aus Nebikon zählen neben dem CERN-Teilchenbeschleuniger auch Wirtschaftsmotoren wie die Pilatus-Flugzeugwerke AG oder der Messgerätehersteller Bruker.

Der Faszination des Schmiedens konnten die Gäste später selber noch nachgehen. Unter Anleitung von zwei Mitarbeitern konnten handgefertigte Flaschenöffner gedreht, in Form geschmiedet und geschliffen werden. Diese Chance wollte sich keiner entgehen lassen, entsprechend gross war der Andrang an der Esse. Nur mit viel Gefühl und angemessenem Kraftaufwand liess sich der Rohling zur formschönen Spirale drehen und in die entsprechende Form schmieden. Hochkonzentriert wirkten Alt und Jung mit. Familienbetrieb mit viel Charisma

Die interessierten Besucher wurden umsorgt und alle kamen auf ihre Kosten. Es gab Risotto sowie die obligate Wurst und Bier aus der Region. Das war auch ganz im Sinne von CEO Martin Imbach: «Wir sind ein Familienbetrieb in der fünften Generation. Wichtig ist uns aber auch, dass wir untereinander ein familiäres Verhältnis haben. Genauso halten wir es auch mit den Lehrlingen. Wir beschäftigen zurzeit 13 Lehrlinge. Weil der Markt wenig Fachkräfte hergibt, bilden wir sie mit viel Freude und Herzblut aus.»

Sursee

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