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Der Elternbildungsanlass zum Thema «Ausgang, Party, Alkohol & Co.» in Wauwil stiess auf grosses Interesse

Mit den Jugendlichen das Gespräch suchen ist wichtig

Meist im Alter von zirka 15 Jahren probieren die Jugendlichen zum ersten Mal Tabak, E-Zigaretten, Alkohol, Cannabis et cetera aus.  | Bild: Shutterstock

Welche Anzeichen bei Jugendlichen lassen auf Alkohol- und Drogenprobleme schliessen? Wie sollen Eltern am besten damit umgehen? Diese und weitere Fragen wurden am gut besuchten Elternbildungsanlass in Wauwil beantwortet.

04.02.2020 10:33, mgt/sursee, 0 Kommentare

Jugendliche sind auf der Suche nach eigenen Lebensstilen und können grenzenlos sein, wenn es um Party, Ausgang und Alkohol geht. Um den Eltern aufzuzeigen, wie sie damit umgehen können, wenn sie feststellen, dass ihr Kind mit Drogen in Kontakt kommt, wurden diese von der Bildungskommission und der Schule Wauwil zu einem Elternbildungsanlass eingeladen. Da sich sehr viele Interessierte angemeldet hatten, musste die Veranstaltung aus Platzgründen kurzfristig ins Pfarreiheim verlegt werden.

In einem Referat vermittelte Christina Meyer von «Akzent Prävention und Suchttherapie» auf erfrischende und unterhaltsame Art Informationen zum Konsumverhalten von Jugendlichen und erläuterte, welche Anzeichen auf Alkohol- und Drogenprobleme schliessen können. Die Teilnehmenden erfuhren, dass Jugendliche meist im Alter von zirka 15 Jahren zum ersten Mal Tabak, E-Zigaretten, Alkohol, Cannabis, Shishas, Schnupf oder auch Snus ausprobieren. Der Griff zu härteren Drogen oder auch Partydrogen wie Ecstasy oder Kokain erfolgt in der Regel erst nach über 18 Jahren.

Meyer klärte die Eltern auch über gesetzliche Aspekte auf. Bier, Biermischgetränke und Zigaretten dürfen bereits ab 16 Jahren gekauft werden, gebrannte Spirituosen und deren Mischgetränke erst ab 18. Vermutet man, dass das Kind trinkt, raucht oder Cannabis konsumiert, ist es zunächst wichtig, das Gespräch zu suchen. Meyer erklärte die Wirkungsweise von Drogen im Gehirn und zeigte auf, weshalb es keinen Sinn macht, an Jugendliche heranzutreten, wenn sie betrunken oder zugedröhnt sind.

Besser ist es, bis zum nächsten Morgen zu warten, dann aber zeitig das Kind anzusprechen. Vorwürfe und Verbote bringen nichts. Wichtiger ist es, beim Kind nachzufragen, warum und in welcher Situation es Drogen genommen hat. War es bloss ein einmaliges Ausprobieren? War Gruppendruck im Spiel? Hat es Probleme, welche es mit Drogenkonsum versucht zu verdrängen? Für Kinder ist es wichtig, zu spüren, dass ihr Umfeld sich für sie interessiert und besorgt ist, wenn es zu Drogen greift.

Im Anschluss diskutierten die Anwesenden in kleineren Gruppen einzelne Fallbeispiele. Was tun, wenn man bei der Tochter im Zimmer Haschisch findet? Wie soll man reagieren, wenn der Sohn mit einer Alkoholfahne nach Hause kommt?

Danach informierten Marco Straumann (Jugendarbeiter) und Reto Häfliger (Schulsozialarbeiter) über ihre Erfahrungen mit den Jugendlichen und ermunterten die Eltern, bei allfälligen Fragen oder Problemen sich bei ihnen oder der Schule zu melden. Zum Schluss durften sich die Teilnehmenden bei einem Apéro austauschen, und es wurde die eine oder andere Anekdote aus der eigenen Jugendzeit erzählt.

Sursee

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