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Silvia Miotti aus Schenkon wurde für die beste Maturaarbeit geehrt

Ich habe mich oft gefragt: «Warum tue ich mir das an?»

Silvia Miotti hat allen Grund, stolz auf ihre Maturaarbeit an der Kanti Sursee zu sein.  | Bild: AGU

02.04.2019 20:00, agu/sursee, 0 Kommentare

Die 18-jährige Silvia Miotti aus Schenkon ist momentan Maturandin der Kanti Sursee – und hatte als solche kürzlich Grund zur Freude. Ihre Maturaarbeit «Analyse eines menschlichen Schädels und dreidimensionale Gesichtsrekonstruktionen nach der russischen Methode» wurde als eine der besten Maturaarbeiten des Kantons ausgezeichnet.

Die Feier fand am vor kurzem an der Universität Luzern statt. Eine unabhängige zwölfköpfige Jury kürte von insgesamt 38 eingereichten Arbeiten (36 von neun Luzerner Gymnasien und zwei von ausserkantonalen Gymnasien) die beste der jeweiligen Kategorie. Die fünf Gewinnerinnen und Gewinner erhalten für ihre Leistung eine Urkunde und 500 Franken Preisgeld.

Silvia Miotti ist seit vergangenem Herbst als freie Mitarbeiterin für die ZT Medien AG im Einsatz. Wir haben sie zu ihrem Erfolg befragt.

Silvia, letzte Woche wurde deine Maturaarbeit als beste in der Kategorie «Naturwissenschaften» prämiert. Hast du insgeheim damit geliebäugelt?

Silvia Miotti: Gar nicht. Ich habe wirklich überhaupt nicht damit gerechnet. Als ich an dieser Veranstaltung in Luzern weilte und mich umschaute, sah ich sehr beeindruckende Arbeiten. Ich war vollkommen überrascht, als dann mein Name genannt wurde. Denn von jeder Kanti waren im Vorfeld von der jeweiligen Schulleitung rund fünf Arbeiten nominiert worden.

Die Urkunde und das Preisgeld sind ein schöner Lohn für den grossen Aufwand.

Ja. Der Aufwand war schon extrem hoch. In Stunden kann ich das zwar nicht beziffern – und ich möchte es eigentlich auch gar nicht wissen (lacht). In den Sommerferien zum Beispiel beschäftigte ich mich drei Wochen lang den ganzen Tag damit, als ich den grossen schriftlichen Teil verfasste.

Zuvor hatte ich vor allem Experimente gemacht. Auch während der Oster- und Herbstferien arbeitete ich daran. Start der Arbeit war im Februar, Abgabe dann im Oktober.

Warum bloss entscheidet man sich für eine Arbeit mit dem Namen «Analyse eines menschlichen Schädels und dreidimensionale Gesichtsrekonstruktion nach der russischen Methode»?

Es ist tatsächlich ein wenig makaber. Ich wollte von Anfang an die Arbeit in Biologie schreiben. Zuhause hatten wir einen menschlichen Schädel, mein Vater war Arzt gewesen. Ich wollte mit diesem Schädel etwas machen. Was kann man damit machen? Mich hat vor allem interessiert, wie das Gesicht dieser Person ausgesehen hat. Und das lässt sich nur aufgrund des Schädels rekonstruieren.

Und du hast es nie bereut, dich für diese Arbeit entschieden zu haben?

Mittlerweile nicht mehr. Aber während des Schreibens der Arbeit habe ich schon oft gedacht: Wieso tue ich mir das an? (lacht laut) Im Nachhinein hat es sich aber sehr gelohnt – vor allem, wenn man dann auch noch ausgezeichnet wird.

Du hast vor, im Herbst ein Medizinstudium in Angriff zu nehmen. Steht das schon lange fest?

Das steht schon lange fest – allerdings natürlich im Rahmen der Möglichkeiten. Es gilt ja den Eignungstest für dieses Studium zu bestehen. Im Juli wird der stattfinden. Spätestens mit Eintritt in die Kanti stand für mich fest, dass ich Ärztin werden wollte. Das ist bestimmt auch familiär bedingt: Meine Schwester studiert Medizin, mein Vater war Arzt, meine Mutter ist Medizinische Praxisassistentin. Ich möchte ohnehin etwas mit Menschen machen, Menschen helfen können.

Wo siehst du dich denn in zehn Jahren?

Dann bin ich hoffentlich Ärztin (lacht). Ich werde dann 28-jährig sein. Mit einer eigenen Praxis wird es zwar knapp werden bis dahin. Aber das wäre meine Wunschvorstellung. 

Sursee

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