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Veri hielt im Stadttheater Sursee seinen «Rück-Blick» auf das vergangene Jahr

So manches aufs Korn genommen

Veri kommentiert den Klimawandel und lässt die Zertifikat-Lüge auffliegen.  | Bild: Evelyne Felder

Veri unterhielt die Besucher bei seinem "Rück-Blick" einmal mehr mit seinen witzigen Schilderungen und Analysen – wie gewohnt, nicht immer sachlich und politisch korrekt, aber witzig und treffend.

19.01.2020 10:55, efe/sursee, 0 Kommentare

Zuvor unter anderem in Dagmersellen und am vergangenen Mittwochabend auch im Stadttheater Sursee begeisterte Veri das Publikum bereits zum 13. Mal mit seinen politisch witzigen Anekdoten aus dem vergangenen Jahr.

Veri brachte bei seinem intensiven rund zweistündigen Programm viele bissige Analysen zu aktuellen Themen und fand dazu treffende Lösungen... Seine Erkenntnisse untermauerte er mit Videos, Bildern und Textdokumenten.

Als roter Faden dienten Vergleiche aus den legendären «Bonanza»-Filmen, die er den ganzen Abend immer wieder präsentierte. Da hiess es: «Im Jahr 1860 aus Virginia City...» Veri deckte nüchtern politische Missstände auf, wobei die Partei mit dem «Sünneli» und entlarvte Politiker, die ihre Fahne je nach «Mandätli» in den Wind hängen, nicht zu kurz kamen.

Seine ausgeprägte Gestik und Mimik verstärkten jeweils seine Aussagen. Veris Reise ging von Trump und Putin über Macron bis zum Hallwilersee, wo der Kaiman und verdächtige Fische gesichtet wurden. Stets eine Analyse wert war der Lehrplan 21, mit dem Frühenglisch und dem Englisch-Defizit unseres Bundesrates.

Dabei nahm er auch weitere Politiker und Wichtigtuer aus den Chefetagen genauer unter die Lupe. «Jetzt bin i grad vom Wäg ab cho» – so fand Veri immer wieder brillant den Bogen zum nächsten Thema, wie Munggen-Plage im Berner Oberland und Klimawandel. Dazu fragte er sich, warum stets die alten, weissen Männer schuld sind.

Den Entlebucher Alpabzug mit den Ausdünstungen der Tiere sah er als Gegendemonstration zu den Klimaaktivisten. So war es nicht verwunderlich, dass Veri am Ende der Vorstellung mit seinem Klimatier (Kamel Tudor) virtuell davon galoppierte.

Es war ein spassiger Abend, an dem das Publikum vor Vergnügen herzlich lachen konnte und Veri dafür einen langanhaltenden Applaus schenkte. Veri unterhielt die Besucher mit seinen witzigen Schilderungen und Analysen wie gewohnt, nicht immer sachlich und politisch korrekt, aber witzig und treffend.

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