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Das Thai-Kickbox Center Sursee präsentierte sich open air

Die Motive für Muay Thai sind vielfältig

Unter den wachsamen Blicken von Trainerin Sonja Schnüriger trainieren die Mädchen hochkonzentriert verschiedene Thaibox-Techniken.  | Bild: ODI

30.05.2018 16:02, odi/sursee, 0 Kommentare

Das linke Bein zuckt nach oben zum Kick und wird mit den Handschuhen abgewehrt, dann ein Konter zum Kopf – hochkonzentriert führen die Mädchen gerade verschiedene Thaibox-Techniken aus, immer unter den wachsamen Blicken von Trainerin Sonja Schnüriger. Das Demo-Training findet in einem Open-Air-Ring statt. Diesen hat das Thai-Kickbox Center (TKBC) Sursee anlässlich des Tages der offenen Türe zum einjährigen Bestehen vergangenen Samstag auf dem Areal an der Kornfeldstrasse in Sursee aufgestellt. Mitglieder des TKBC, Männer, Frauen und Kinder, zeigen den Zuschauern, wie im Muay Thai trainiert wird. Dazu gehört auch das Training mit den grossen Pratzen. Bei jedem Kick und jedem Punch klatscht es laut, und auch die Frauen zeigen, dass sie hart treten und schlagen können.

Die Kunst der acht Gliedmassen

Muay Thai ist der thailändische Nationalsport und zählt zu den härtesten Kampfsportarten, da im Kampf neben Faust- und Beintechniken auch Knie und Ellbogen zum Einsatz kommen. So wird das Thaiboxen auch als «The Art Of 8 Limbs» bezeichnet, die Kunst der acht Gliedmassen. Thaiboxen wird aus verschiedenen Motiven ausgeübt, aus Fitnessgründen, als Wettkampfsportart, zur Selbstverteidigung oder als Kampfkunst. «Die meisten unserer Mitglieder trainieren Muay Thai, um sich fit zu halten», so Thomas Hladky, TKBC-Inhaber und Head Coach, «und einige bestreiten auch nationale und internationale Kämpfe. Doch dafür braucht es eine eiserne Disziplin, eine top Kondition und natürlich auch ein grosses Kämpferherz.» Der 45-Jährige weiss genau, wovon er redet, hat er doch in seiner aktiven Zeit gut 110 Kämpfe absolviert. Wie bei allen Körperkontakt-Sportarten besteht auch beim Muay Thai ein gewisses Verletzungsrisiko, aber das bezieht sich eher auf die Kämpfe, weniger auf das Training.

Studio von Andy Hug übernommen

Aufgewachsen in Deutschland, begann Thomas Hladky mit 13 Jahren Taekwondo zu trainieren und wechselte nach einem Jahr ins Kickboxen, wo er bereits mit knapp 16 Jahren für den ersten Vollkontaktkampf im Ring stand. Später folgte ein Wechsel zum Thaiboxen, wo sich Hladky unter anderem zwei Europameister- und zwei Weltmeistertitel holte. Schon als Jugendlicher hat er Kontakte in die Schweiz gehabt und da trainiert wie auch gekämpft. 1995 lernte er die K1-Legende Andy Hug kennen, und 1999 wurde er von Hug angefragt, ob er dessen Studio in Horw übernehmen wolle. Das war die Geburtsstunde des TKBC Horw, welches nächstes Jahr das 20-jährige Bestehen feiern kann. 2014 folgte das TKBC Ebikon und vor einem Jahr wurde das TKBC Sursee eröffnet.

Selbstvertrauen und Respekt schulen

Die familiäre Atmosphäre in Sursee werde von den Mitgliedern sehr geschätzt, so Hladky, es trainierten hier viele Frauen und Kinder, die Nachfrage sei gross. Neben dem Üben von Techniken, dem Konditionstraining und dem Ausbau motorischer Fähigkeiten werden Selbstvertrauen und gegenseitiger Respekt geschult. Natürlich wird das Training den Altersstufen angepasst. So trainieren zum Beispiel die Jüngsten zwischen vier und sechs Jahren eher spielerisch, während mit zunehmendem Alter der Kampfaspekt wichtiger wird. Und mit dem Thaibox-Training ist man durchaus in der Lage, sich im Notfall effektiv selbst verteidigen zu können. Neben der Fitness sei dies auch ein wichtiger Aspekt, warum der Frauenanteil in den drei Thai-Kickbox-Centern bei gut der Hälfte liege, fügt Hladky an.

Fight Night

Der Tag der offenen Türe zum einjährigen Bestehen des TKBC Sursee fand am Abend mit sechs Kämpfen im Open-Air-Ring seinen krönenden Abschluss. Dabei ging es dann richtig zur Sache und die Zuschauer bekamen einen Eindruck davon, was es heisst, im Muay Thai zu kämpfen. Im Hauptkampf trat Anne Ernert vom TKBC gegen Sonia Dinh vom Miha Massar Gym aus Genf an. Anne Ernert dominierte ihre Gegnerin über die ganzen fünf Runden à zwei Minuten und gewann den Kampf einstimmig nach Punkten.

Freude herrschte bei Thomas Hladky, TKBC-Inhaber und Head Coach (l.), und Trainerin Sonja Schnüriger (2.v.l.) über den Sieg ihres Schützlings Anne Ernet gegen Sonia Dinh vom Miha Massar Gym in Genf.  | Bild: ZVG

Sport | Sursee

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