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Das Miniunternehmen «Retro Frames» freut sich über den Nachhaltigkeitsaward

Die grossen Anstrengungen wurden belohnt

Das Retro-Frames-Team mit dem Nachhaltigkeitsaward (v.l.): Samuel Bisang, Gian Felber, Fabio Pfenniger, David Kaufmann, Jonas Beck und Patrick Egli.  | Bild: ZVG

20.06.2018 23:00, agu/sursee, 0 Kommentare

Schon mehrmals schnitten Miniunternehmen der Kanti Sursee beim nationalen Wirtschaftswettbewerb Young Enterprise Switzerland (YES) sehr gut ab. Auch in diesem Jahr legte ein Team besondere Ehre ein für die Kanti Sursee: «Retro Frames». Das Miniunternehmen hat den Titel des Regionalsiegers Zentral- und Südschweiz und Ende Mai zudem im Schweizer Final von YES mit den besten 25 Miniunternehmen den Nachhaltigkeits-award von Coop gewonnen. Der Schülerfirma gehören CEO Fabio Pfenniger, Samuel Bisang (Finanzen), Jonas Beck (Administration), Gian Felber (IT), Patrick Egli (Lager und Einkauf) und David Kaufmann (Marketing und Sponsoring) an.

Trendige Rahmen aus regionalem Altholz

«Retro Frames» stellt trendige Rahmen aus regionalem Altholz her, das es selbst von alten Scheunen und Häusern abbaut. Die weitere Verarbeitung passiert dann im Jugenddorf in Bad Knutwil, ehe wiederum das Retro-Frames-Team die finalen Arbeiten vornimmt. «Wir waren uns relativ oft einig. Wir verstehen uns auch sonst gut. Aber klar, es gab auch mal Spannungen», blickt David Kaufmann auf das erfolgreiche Jahr zurück. Den 16-jährigen Schülern, welche die vierte Kantiklasse mit Schwerpunkt Wirtschaft und Recht bei Lehrerin Ulrike Gerhardt besuchen, gefällt besonders, dass sie mit ihrem Projekt andere Jugendliche unterstützen können: eben die soziale Institution Jugenddorf in Bad Knutwil. Zu Beginn hatten sich die sechs Jungunternehmer mittels Partizipationsscheinen und Sponsoren ihr Startkapital beschafft. Erste Erfolge stellten sich rasch ein. Insbesondere das Weihnachtsgeschäft auf Märkten – im direkten Austausch mit der potenziellen Kundschaft – sei sehr erfolgreich verlaufen. Aber die Produkte hätten sich auch über ihre Website retroframes.ch gut verkauft.

«Alles gemacht, was möglich war»

Der Gewinn des Nachhaltigkeitspreises nach einer Online-Abstimmung ist kein Zufall. Schon zu Beginn des Jahres hätten sie sich diese Auszeichnung zum Ziel gesetzt, berichtet Kaufmann. Und in den Wochen vor der Entscheidung hätten sie grosse Anstrengungen unternommen. «Wir haben alles gemacht für dieses Onlinevoting – in verschiedenen Gemeinden der Region Zettel in die Briefkästen verteilt, viele Leute angerufen, alle Firmen mobilisiert. Wir haben wirklich alles unternommen in der Region, was möglich war.» Am Abend des 26. Mai wurde ihnen im Zürcher Hauptbahnhof der angestrebte Preis dann tatsächlich überreicht. «Wir waren überglücklich, nachdem unser Aufwand mit dem Award belohnt wurde», sagt David Kaufmann. Neben einer Gewinnsumme winkt demnächst auch eine grössere Berichterstattung in der auflagestarken Coopzeitung.

Das Projekt läuft noch bis am 31. August innerhalb von YES. «Nachher wird die Frage sein: weitermachen oder verkaufen. Aufgelöst wird das Unternehmen garantiert nicht. Das haben wir bereits festgelegt», so David Kaufmann. Wie es weitergeht, soll in den Sommerferien geklärt werden. Vorerst muss noch das Schuljahr gut abgeschlossen werden. Schliesslich warten auf die sechs Schüler auch noch ein paar andere Prüfungen – etwa in Französisch, Mathematik oder Geographie. 

Sursee

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