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Zofingen in der Schweizer Rapszene

«Ohni Musig chönnti glaub ned lebe»

 | Bild: zvg

Der Zofinger Luca Rizzo will als «reevah» seiner Leidenschaft nachgehen und Zofingen in der Schweizer Rapszene vertreten. Seine EP «48» wird im Juni auf allen Streaming-Seiten verfügbar sein.

25.05.2020 12:00, bang, 0 Kommentare

Bereits mit 4 Jahren fand er seine Begeisterung für Musik durch Falco und Die Fantastischen Vier. Das Tor zum Hip Hop öffnete sich für ihn als ihm sein Vater die erste CD von Jurassic 5 schenkte. Mit 13 schrieb er seinen ersten Text auf Hochdeutsch, inspiriert von A$AP Rocky, Genetikk und später auch Schweizer Rappern wie L Loko x Drini.

Mit 16 begann er auf Schweizerdeutsch zu rappen, als er zusammen mit seinem Kumpel Scisa Musik machte. Angefangen hat das Musizieren mit GarageBand auf dem MacBook, heute ist er mit den bekannten Zofinger Musikern Samantikus und Lil Wylo in Zusammenarbeit und hat sich nebenbei auch zuhause ein eigenes Tonstudio mit seinem kleinen Bruder Chester aufgebaut. Dieser ist jeweils der erste, dem reevah seine neusten Tracks zeigt, wobei Ehrlichkeit beim Feedback geben das A und O ist. Zudem ist es wichtig, die eigenen Lieder in der Freizeit zu hören: «Osserhalb vom Studio tönts emmer liecht anders». Nach viel Experimentieren und pingeligem Optimieren unterscheidet sich das Endprodukt oftmals komplett von der Anfangsvorstellung. «Musig mache esch en Work in Progress».


Luca Rizzo ist in Zofingen aufgewachsen und absolvierte das KV und danach die Berufsmatur. Der 21-Jährige mit italienischen Wurzeln rappt in seiner Freizeit. «reevah» ist dabei seine Kunstfigur, ein Alter Ego. «Er dröckt sech anders uus», meint Luca. Inspiriert ist er nicht nur durch seine Vorbilder in der Rapszene, sondern auch von seinem sozialen Umfeld: Seinen Freunden, seiner Familie und besonders seinem Bruder. Auch verarbeitet er oft Erlebnisse durch seine Musik. Dabei schreibt er innerhalb kürzester Zeit einen Text und rappt ihn ein – was dabei entsteht ist dabei eine Art Momentaufnahme seiner Emotionen.


Die EP «48» enthält 5 Tracks, wobei er sich nach dem Prinzip Qualität statt Quantität freien Lauf gelassen hat und ohne Deadline gearbeitet hat. «Ich wot lieber chönne dehenderstoh ond säge: ‘Das ben ich, lueg mol wie nice das esch!’» Die EP soll einen Roten Faden haben, jedoch will sich reevah damit in erster Linie als Upcoming Artist beweisen und dabei seine Art, 48, Zofingen und seine Kumpels repräsentieren. «Ich be zueversechtlech, dass 48 schwizwit bekannt werd».

Die EP wird im Juni bei allen Streaming-Anbietern erhältlich sein. Einen Teaser zur EP hat reevah im Rahmen von «OUTSIDE THE MAP – Kultur geht weiter» auf oxil.ch veröffentlicht.



Reevah: Links

Reevah - Flexe | Instagram | SoundCloud | Spotify | iTunes


Kultur | Kunst | Musik | Zofingen

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