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Magic Night am Mittwoch, 8. August, 17 Uhr, Heiternplatz Zofingen

«Niemand lebt nur auf der Sonnenseite»

Anastacia 2018

«Ich sehe mein Leben als genauso normal oder genauso verrückt wie das von anderen Menschen auch.»  | Bild: Peter Svenson

Mit über 50 Millionen verkauften Platten und Hits wie «I’m Outta Love» oder «Paid My Dues» hat sich Anastacia ihren Platz im Pop-Olymp längst erobert. Nun beehrt sie erstmals auch den Zofinger Hausberg.

02.07.2018 07:50, Yolanda Risi & Jil Lüscher, 0 Kommentare

Neben Ruhm und Erfolg kennt die 49-jährige Amerikanerin aber auch die Schattenseiten des Lebens: Seit dem Kindesalter leidet sie unter der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn, 2003 erkrankte sie zudem an Brustkrebs. Mit ihrem aktuellen Album «Evolution» meldet sich Anastacia nun energiegeladen und voller Lebensmut zurück.

Die Songs auf ihrem siebten Album «Evolution» tragen Titel wie «Boxer», «Nobody Loves Me Better», «Pain» oder «Not Coming Down». Sie verarbeiten darin ihre eigene Evolution als Frau. Wenn Sie zurückblicken, wie hat sich Ihr Leben in den vergangenen 10 Jahren verändert?

Anastacia: Oh mein Gott, mein Leben als Frau hat sich durch meine Krebserkrankung sehr stark verändert. Ich musste mich über die Jahre hinweg erst wieder selbst finden. Nach meiner grossen Operation 2013 habe ich das Album «Resurrection» (Auferstehung) produziert, aber ich war damals noch überhaupt nicht im Reinen mit meiner Erkrankung und mit mir als Frau. Bei «Evolution» bin ich es nun. Ich habe gelernt, positiv mit meiner Krebserkrankung umzugehen, und wähle anstelle des Schattens die Sonne. Aufgeben kommt für mich nicht infrage.

Sie werden bald 50 Jahre alt und sehen fantastisch aus. Was bedeutet Alter für Sie?

Anastacia: Alter bedeutet für mich in erster Linie Weisheit. Im Unterschied zu früher fühle ich mich heute viel glücklicher, selbstbewusster und wohler. Als junge Frau war ich unsicher, hatte kein wirklich starkes Selbstvertrauen und war nie zufrieden mit meinem Äusseren. Ich habe mich ständig mit anderen Frauen verglichen, war eifersüchtig auf deren Aussehen. Von diesem Stress habe ich mich befreit.

Bleiben wir beim Aussehen – wenn Sie ältere Fotos von sich anschauen,was denken Sie dann?

Anastacia: Im Alter von 12 Jahren habe ich die Diagnose Morbus Crohn bekommen. Ich habe nie darüber gesprochen, aber diese Darmerkrankung hat mein Leben stark beeinflusst. Ich war sehr dünn, aber weil ich von Natur aus einen muskulösen Körper habe, sah ich immer fit aus, ohne ins Fitnessstudio gehen zu müssen.

Zurück zur Musik, wären Ihre Songs dieselben, wenn Sie nicht diese spezielle Biografie hätten?

Anastacia: Ja, ich glaube schon, denn ich sehe mein Leben als genauso normal oder genauso verrückt wie das von anderen Menschen auch. Niemand lebt nur auf der Sonnenseite, schwierige Phasen machen doch alle durch. Musik ist ein verbindendes Element, in meinen Songs können sich alle wiederfinden.

Wer hat Ihnen in dieser schwierigen Zeit Halt gegeben?

Anastacia: Viele. In erster Linie meine Familie, aber auch wirklich gute Freunde, die sich nicht von mir abgewendet haben. Und nicht zuletzt meine Fans, die mir treu geblieben sind und geduldig auf mein Comeback gewartet haben. Ich nenne sie übrigens nicht Fans, sondern Fanily, in Anspielung auf Family.

Social Media haben die Welt verändert, ohne Instagram, YouTube, Twitter oder Snapchat läuft im Showbiz nichts mehr. Wie gehen Sie mit Social Media um?

Anastacia: Anfangs habe ich mich schwer getan damit. Begonnen habe ich mit einem Twitter-Account, aber um ehrlich zu sein, war es meine Junior-Managerin, die für mich die Tweets gesetzt hat. Inzwischen bin ich fit genug, um meine Social-Media-Kanäle selber zu aktualisieren. Ich nutze die Plattformen in erster Linie, um Spass zu haben, und nicht, um die Welt zu verändern…

www.magic-night.ch
Line-up: Span, Morcheeba, Anastacia, Gianna Nannini 

Heitere | Konzert | Magazin | Musik | Zofingen

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