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Der Gemeinderat will das Littering-Problem mit freiwilligen Helfern anpacken, die zum Beispiel aus Vereinen rekrutiert werden sollen.

Littering: Die Gemeinde Rothrist sucht freiwillige «Fötzeler»

Litteringhelfer Rothrist

Esther Marbach (v. l.) erhält von Gemeindeammann Ralph Erismann, Stv. Werkhofchef Walter Braun und Gemeinderat Hans Rudolf Sägesser eine Leuchtweste.  | Bild: Bruno Muntwyler

Da das Littering ein Dauerthema ist, werden weitere freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht, die in Zweier-Gruppen jeweils ein Gebiet von Rothrist betreuen und vom liegengelassenen Abfall befreien. Interessierte Rothrister Einwohner können sich bei Esther Marbach (Tel. 062 794 34 24) melden.

29.05.2018 07:20, lbr, 0 Kommentare

Wir Menschen machen die Natur kaputt. Die Natur jedoch kann ohne uns, wir aber nicht ohne sie», sagt Esther Marbach. Die Rothristerin sammelt seit Jahren auf freiwilliger Basis Abfall zusammen. Fast täglich ist sie unterwegs, zu Fuss oder mit dem Velo, und trägt Abfallsack um Abfallsack zum Werkhof zum Entsorgen. Von der Gemeinde erhält sie Gebührensäcke – auch zum privaten Gebrauch – und Handschuhe. Am Freitag überreichten Gemeindeammann Ralph Erismann, Gemeinderat Hans Rudolf Sägesser und der stellvertretende Werkhofchef Walter Braun Esther Marbach eine Leuchtweste. Gleichzeitig versprachen sie, weitere Freiwillige zum Abfallsammeln zu motivieren.
Unterstützung durch Vereine
«Es ist wichtig, schon die Jungen zu sensibilisieren», waren sich Esther Marbach und die Gemeindevertreter einig. Darum würden schon seit einiger Zeit die Schüler rund um die Schulhäuser «Fötzelen». Hans Rudolf Sägesser ist sich sicher, dass er auch Jugendliche zum Mitmachen motivieren kann. Ausserdem sollen Vereine entsprechend sensibilisiert werden. Auch rüstige Rentner möchte Hans Rudolf Sägesser zum Mithelfen einladen. Ferner sollen Asylbewerber als Unterstützung für den Werkhof für Littering und Landschaftspflege-Arbeiten eingesetzt werden. Die ersten Einsätze sind laut Walter Braun schon für die nächsten Tage geplant. Das Ziel ist, dass sich mehrere Zweier-Teams bilden, die dann ein zugeteiltes Gebiet von Abfall befreien. Bis es so weit ist, wird Esther Marbach auch weiterhin alleine oder mit der Unterstützung der Rothristerin Heidi Sutter den Strassen entlanggehen und Abfall einsammeln. «Ich habe mir zum Ziel gesetzt: 1000 Stück Aludosen, PET-Flaschen, Glasflaschen oder Getränkekartons im Monat einzusammeln», sagt die 64-Jährige. Die Statistik führt sie ganz genau: Bis vergangenen Freitagabend hat sie 6478 Stück zusammengelesen – und damit ihr Monatsziel bei weitem übertroffen. Wirklich freuen kann sie sich darüber nicht. Zu gross sind die Gefahren, die vom Abfall ausgehen, für Pflanzen und Kühe, aber auch für kleine Kinder.
Mehr Abfalleimer helfen nicht
Wenn Esther Marbach unterwegs ist, sieht sie vieles und stellt auch mal fest, wie frech andere Menschen sind. Während sie am einen Ort Abfall einsammelt, lassen ihn andere nebenan gleich wieder liegen. «Kürzlich habe ich am Bahnhof Abfall eingesammelt. Da haben zwei Jugendliche ihre Glacepapiere liegen lassen. Ich bin hinterher und hab ihnen gesagt, sie hätten da was verloren», erzählt Esther Marbach. Einer der beiden Jugendlichen sei wütend geworden, am Ende hätten aber beide ihre Papiere in den fix installierten Abfalleimer geworfen. Wobei, da sind sich Esther Marbach und der stellvertretende Werkhofchef Walter Braun einig: Mehr Abfalleimer nützen nur bedingt. «Oft hat es im Umfeld von Abfalleimern nur noch mehr Müll, der herumliegt», beobachtet Walter Braun. Darum spricht er sich für Pfand aus, sowohl für PET-Flaschen als auch für Alu-Dosen. In den grossen deutschen Städten würde das ja auch funktionieren und es liege kaum etwas herum. «Und wenn, dann nur noch Papier und Plastik. Und der ist nicht so schlimm für die Umwelt wie Alu-Dosen», so Esther Marbach.

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