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G8: die mächtigsten Gipfel an einem Tisch

Der Gipfel-Test

Während die selbsternannten «grossen» Wirtschaftsmächte krumme Dinger drehen, essen wir sie bei regiolive lieber. Wir haben Buttergipfel der acht «grossen» Bäckereien der Region getestet und festgestellt: Schlechte Gipfel gibt es nicht, aber solche, die einem nicht schmecken.

17.08.2013 14:18, schwe, 0 Kommentare

Die Auswahl

Getestet werden ausschliesslich Buttergipfel, die wir allesamt zwischen 8 und 9 Uhr morgens in Bäckereien (siehe Tabelle) der Region gekauft haben. Aus praktischen Gründen haben wir die Gipfel nicht immer in der Hauptfiliale der jeweiligen Bäckerei gekauft, sondern in der geografisch am nächsten liegenden. Auf Buttergipfel aus Grossverteilern und Bahnhofs-Shops haben wir bewusst verzichtet, es wurden nur Bäckereien berücksichtigt, bei denen wir davon ausgehen, dass sie ihre Buttergipfel ohne Hilfe von Hiestand produzieren (ob das tatsächlich in allen Fällen so ist, wissen wir nicht).

 

Die Tester
ZT-Mitarbeiter Adi, Rainer, Günti und Mario wurden verstärkt durch Daniel Bracher, den Lesern bestens als promi2cook-Jurymitglied bekannt. Die fünf sind regelmässige Gipfelesser und haben (vor dem Test) eine recht dezidierte Meinung darüber, was ein guter Buttergipfel ist. Besonders vorbelastet ist unser Rainer: er wuchs als Bäckerssohn auf, weshalb er vielleicht ein Quäntchen strenger bewertete als seine Kollegen.

 

Der Test
Die Buttergipfel wurden blind nach den Kriterien Optik, Geruch, Konsistenz und Geschmack bewertet, wobei alle 4 Kriterien gleich gewichtet wurden. Bewertet wurde nach dem Schulnotensystem von 1 bis 6.


Die Test-Resultate
Die Tester sind keine Bäcker, sondern nur Konsumenten, das sollte man vorweg sagen. Wir ersparen den Lesern deshalb halbgares Fachvokabular und weisen darauf hin, dass es sich um subjektive Präferenzen der Tester handelt. 

 

Als erstes fällt auf: Unsere Tester bewerteten generell streng, kein Gipfel hat es auf eine Gesamtnote von 5 oder besser gebracht, was aber nicht heisst, dass kein Gipfel gut geschmeckt hat. Als zweites fällt nämlich die relativ geringe Streuung (4.275 bis 4.95) der Gesamtnoten auf, die bereits etwas Entscheidendes verdeutlicht: Es gibt, wenn man die Notendurchschnitte betrachtet,  keine wirklich schlechten Gipfel, aber offenbar auch keine überirdisch guten oder – exakter ausgedrückt – keine, bei denen sich alle Testern einig wären, dass sie hervorragend schmecken.
Ein Blick auf die persönlichen Ranglisten der einzelnen Tester zeigt, dass des einen Freud des andern Leid sein kann, wenn es um Buttergipfel geht. Will heissen: Daniels Lieblingsgipfel waren jene der Bäckerei Nyffenegger, bei Rainer hingegen landeten genau dieselben Gipfel auf dem allerletzten Platz. Oder nehmen wir die Buttergipfel der Bäckerei Suter: Bei Mario auf dem ersten, bei Adi auf dem letzten Rang. Interessant: der einzige Gipfel, der von zwei Testern als der beste empfunden wurde, war jener der Bäckerei Leutwyler. Allerdings führte das nicht zwangsläufig zu einer Top-Rangierung des regional bekanntesten Bäckers, weil derselbe Gipfel auch je einmal auf dem letzten und zweitletzten Platz abschloss.

Einen Sonderfall stellte der Buttergipfel der Bäckerei Kern in Uerkheim dar: als einziger aus einer Holzofenbäckerei stammend tanzte der Buttergipfel von Kern optisch und geschmacklich etwas aus der Reihe, was sich leider negativ auf die Punkte auswirkte.  Offenbar wünscht man sich einen gewissen Glanz und eine gewisse ins Gelbliche tendierende Bräune bei einem Buttergipfel und benotete deshalb das beinahe an einen Laugengipfel erinnernde Äussere des Holzofen-Gipfels eher schlecht.

Gewonnen hat am Ende der Buttergipfel der Bäckerei Hodel, der in drei von 4 Kategorien siegreich war und sich damit den Gesamtsiegt sichern konnte. Der Gipfel von Hodel wurde zwar von keinem Tester als der allerbeste gewählt, konnte aber mit einer fast durchgehend soliden Bewertung (mit einen Ausrutscher nach unten!) aller Tester überzeugen. Hätte der Gipfel von Hodel die Tester geruchlich ebenso überzeugen können, wie er es in den übrigen Kategorien tat, so wäre der Sieg einiges deutlicher ausgefallen.
Die Silbermedaille geht an die Buttergipfel von Allenspach (gekauft in der Filiale Brittnau), die zwar nirgends Werte über 5 erreichte wie der Sieger, allerdings in allen Kategorien sehr konstant auf hohem Niveau punktete und in der Kategorie «Geruch» gar alle anderen übertrumpfte.
Mit dünnem Abstand auf Platz drei wurden die Buttergipfel der Bäckerei Suter (gekauft in der Filiale im Perery Center) gewählt, die ebenfalls mehr durch Konstanz in allen Kategorien als durch charakteristische Eigenheit auffiel.

 

Fazit
Wo der eine Tester einen ranzigen Geschmack auszumachen glaubte, schwelgte der andere in höchstem Genuss, so könnte man etwas überspitzt den Gipfel-Blindtest resümieren. Offenbar sind die Vorlieben bei Buttergipfeln gar nicht so uniform, wie man anhand des Erfolges der Einheitsgipfel von Hiestand meinen könnte. Das ist doch ein ganz erfreuliches Resultat! Und darum, liebe Bäcker, backt eure Buttergipfel bitte weiterhin genauso, wie ihr es immer getan habt, denn jeder qualitativ einwandfreie Gipfel findet auf jeden Fall seinen Käufer, egal, ob er etwas krummer, brauner oder glänzender ist.

Bäckerei (Filiale)

Optik  ø

Geruch ø

Konsistenz  ø

Geschmack ø

Ø Gesamtnote

1)     Nyffenegger (Strengelbach)

4

4.4

4.4

4.6

4.35   /7.

2)     Hodel, (Reiden)

5.2*

4.1

5

5.1

4.95 / 1.

3)     Waber (Brittnau)

4.7

4.5

4.8

4.4

4.6  /6.

4)     Leutwyler (Zofingen)

4.7

4.6

4.4

4.9

4.625  /5.

5)     Allenspach, (Brittnau)

4.7

4.9

4.8

4.8

4.8           /2.

6)     Suter (Oftringen)

4.7

4.6

4.7

4.9

4.725  /3.

7)     Kern (Uerkheim)

4.3

4.3

4.4

4.1

4.275    /8.

8)     Wälchli (Zofingen)

4.6

4.2

4.1

4.9

4.7 /4.

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