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Manillio heizte ein

Weltstar, made in Switzerland

Anstatt französischen Soul und R’n’B gabs auf der Parkbühne Schweizer HipHop von Manillio. Die Enttäuschung hielt sich schwer in Grenzen.

13.08.2017 14:08, guez / Fotos: mec, 0 Kommentare

Es war ihr HNO-Arzt, der der Sängerin Raye verboten hat, auf dem «Heitere» zu spielen. Innerhalb eines Tages konnte mit Manillio einen mehr als gerechten Ersatz organisiert werden und man sah dem Solothurner und seiner Band an, dass sie sich auf diesen Auftritt riesig freuten.

Die Freude war gegenseitig, hatte das Volk anscheinend nach Nemo noch nicht genug einheimischen Rap in den Ohren. Die Sonne auf dem Kopf liess es sich von Manillio gerne in die Kunst des Tanzens einführen, sang mal da, mal dort brav mit, liess sich gar zu einer Wall of Death animieren und feierte den Auftritt ab, wie wenn ein internationaler Star auf der Bühne wäre.

Manillio hat es auch verdient, gehört er doch zur intelligenteren Sorte eidgenössischen HipHop. Mit Song wie «Stärne», «Monbijou» und «Schall und Rauch» bewies er die letzten Jahre, dass er die Kunst des Komponierens vollends beherrscht und den «Swiss Music Award» (2014) und den «Energy Music Award» (2016) redlich verdient hat. Dabei bedient er sich nicht nur den klassischen HipHop-Elementen, sondern auch bei Reggae- und Lounge-Tönen, was seine Musik um einiges breiter und interessanter daherkommen lässt, als bei vielen seiner nationalen Musikerkollegen.

 

Heitere | Konzert | Open Air | Zofingen

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