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Zum Tod von Carrie Fisher

Vom Pin-up-Girl zur spitzen Feder

Carrie Fisher  | Bild: Wikipedia Commons

«Star Wars»-Schauspielerin Carrie Fisher ist am Dienstag im Alter von 60 Jahren verstorben.

28.12.2016 11:06, AZ/Lory Roebuck, 0 Kommentare

«Es ist, als ob Millionen von Stimmen plötzlich aufschrien», sagt der JediRitter Obi-Wan Kenobi im Film «Star Wars». Gestern Abend waren es die Stimmen von Millionen von «Star Wars»-Fans, die aufgeschrien haben, als die traurige Nachricht eintraf: Carrie Fisher ist tot. Die Schauspielerin und Autorin, die 1977 in der Rolle der Prinzessin Leia über Nacht weltberühmt wurde, verstarb am Dienstagvormittag (Ortszeit), nachdem sie vergangenen Freitag auf einem Flug von London nach Los Angeles einen schweren Herzinfarkt erlitten hatte.

Carrie Fisher war ein Phänomen, das weiter griff, als es oft den Anschein macht. In unmittelbarer Erinnerung bleiben zweifellos ihre berühmte Schneckenfrisur und der goldene Metallbikini, der die Gedanken unzähliger pubertierender «Star Wars»-Fans befeuerte. In ihrer humorvollen Autobiografie «Wishful Drinking» (erschienen 2008) erzählt Fisher von ihren Aufeinandertreffen mit solchen Fans: «Einer sagte mir mal, er habe als Teenager jeden Tag an mich gedacht. Ich fragte ihn: ‹Jeden Tag, wirklich?› Und er antwortete: ‹Ja, vier Mal am Tag…›»

Mehr als ein Pin-up-Girl

Aber ihre Prinzessin Leia war mehr als ein Pin-up-Girl, sie war weit weg vom unbeholfenen Typ «damsel in distress», der damals alle grossen Hollywood-Filme bevölkerte. Prinzessin Leia, so wie die 21-jährige Newcomerin Carrie Fisher die Rolle interpretierte, war kein Preis für den männlichen Held, sondern ihrer Zeit voraus, eine Feministin, die Machosprüche mit gleichem Gusto erwiderte und mit einem Blaster mindestens so treffsicher war wie ihre männlichen Mitstreiter.

Als «Star Wars» beschrieb Carrie Fisher einst auch ihr eigenes Leben – oder genauer: das ihrer Eltern. Fisher kam 1956 als Tochter von Amerikas liebstem Promipaar zur Welt: Ihre Mutter war Debbie Reynolds, die Schauspielikone aus «Singing in the Rain», und ihr Vater war Schnulzensänger Eddie Fisher, der Frau und Tochter wenig später sitzen liess, um mit Leinwandgöttin Elizabeth Taylor durchzubrennen.

Die Schattenseiten des Ruhms sollten auch Carrie Fisher einholen. Jung berühmt geworden, stürzte sie sich immer wieder in Drogen- und Alkoholexzesse. «Man sagt doch, Religion ist Opium für die Massen», schreibt Fisher in ihrer Autobiografie. «Nun, ich habe Massen an Opium mit religiösem Eifer eingenommen.»

Erlösung auf der Bühne

Dieser Lebensstil hinterliess seine Spuren. Fisher litt lange unter verschiedenen psychischen Krankheiten. Nach der «Star Wars»-Trilogie (1977–1983) hatte sie nur noch kleinere Filmauftritte. Der Traumfabrik blieb sie aber treu. Abseits vom Scheinwerferlicht avancierte Fisher zur spitzesten Feder Hollywoods, als anonymer Script-Doctor verlieh sie unzähligen Drehbüchern den entscheidenden Schliff.

Um die Jahrtausendwende kriegte Carrie Fisher dann endgültig die Kurve. Sie machte einen Drogenentzug nach dem anderen, hielt die Erlebnisse auf Buchseiten fest und performte ihre Autobiografie mit grossem Erfolg live auf der Bühne. Ein kathartisches Erlebnis.

Als sie 2012 für den neuen «Star Wars»-Film «The Force Awakens» zurück vor die Kamera geholt wurde, witzelte sie: «Eigentlich haben sie nur zwei Drittel von mir gecastet.» Fisher musste eine radikale Schlankheits-Kur über sich ergehen lassen und liess sich darüber in gewohnter Manier öffentlich aus. Aber schnell zeigte sich auch: In diesem Mix aus «Star Wars»-Veteranen und neuen Darstellern war Fisher das Herz, das Zentrum, das Bindeglied. Wenn sie «Star Wars» mit einem Wort beschreiben müsste, sagte sie an der Premiere, dann wäre es «Familie».

Im Schoss ihrer eigenen Familie hat Carrie Fisher gestern Abend ihre «Star Wars»-Familie, ihre Fans, die Medikamente und all die ungeschliffenen Hollywood-Drehbücher hinter sich gelassen. Sie wird im Dezember 2017 noch ein letztes Mal auf der Leinwand zu sehen sein, natürlich als Prinzessin Leia, in «Star Wars: Episode VIII». Es wird ein bittersüsser Abschied. Ein Abschied, bei dem ihr Fans – wie einst Obi-Wan Kenobi – gedanklich zurufen werden: «Die Macht wird mit dir sein, immer.»

Kino | Thema

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