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«Dance for Hearts»

Überflieger Nemo trumpft mit Herz

Nemo  | Bild: Maximilian Lederer

Der 17-jährige Rapper und Swiss-Music-Award-Gewinner Nemo ist Gaststar am Benefizanlass «Dance for Hearts».

21.04.2017 09:51, Patrick Furrer, 0 Kommentare

Er ist der «Fresh Prince von Biel», Wunderkind, Senkrechtstarter des Schweizer Rap, jüngster Gewinner «ever» in der Kategorie Best Talent bei den Swiss Music Awards und doch erst 17 Jahre alt: Mit Songs wie «Himalaya» und «Ke Bock» mischt Jungrapper Nemo – mit bürgerlichem Namen Nemo Mettler – die Szene auf lockere und sympathische Art auf. Bereits 2015 veröffentlichte er in Eigenregie die erste EP. 2016 kam der Durchbruch. Es folgten Schlagzeilen wie: «Ein 16-Jähriger trocknet die Schweizer Rapszene ab». Am 29. April nun ist Jungrapper Nemo Gaststar am Benefizanlass «Dance for Hearts» in Oftringen zugunsten herzkranker Kinder. Ein «Herziger mit Herz». Ihm gefalle die «mega erfrischende Art» die der Anlass habe, sagt Nemo, der gerade an einem neuen Projekt arbeitet. In der Musik sieht er seine Zukunft. Dafür gab er eine Kochlehre und das Fachmittelschulstudium auf. Heute hat Nemo ein Management und arbeitet mit Grössen wie Produzent Dodo («Hippiebus») zusammen.

Wird man als junger Mann nicht oft gehänselt, wenn man Nemo heisst? So wie der Clownfisch aus dem gleichnamigen Animationsfilm...

Nemo: Tatsächlich haben mir meine Eltern diesen Namen gegeben, weil sie den Film so cool finden. (lacht) - Nein, natürlich nicht. Ich bin ja auch vier Jahre älter als der Film. Klar wurde ich manchmal aufgezogen deswegen. Einen positiven Effekt hat das Ganze aber auch: Früher verstanden viele Leute meinen Namen immer als «Remo», weil sie «Nemo» noch nie gehört hatten. Das Problem habe ich heute nicht mehr.

Sie reisen von der 50‘000-Einwohner-Metropole nach Oftringen: Riskieren Sie einen Kulturschock?

(lacht) Schwer zu sagen. Vom Aargau kenne ich eigentlich nur Aarau, weil ich da ein paar Mal Radiogast war. Jedenfalls freue ich mich sehr auf meinen Besuch. Und im August trete ich ja auch noch am Heitere-Festival auf.

Im Gegensatz zum «Heitere» handelt es sich bei «Dance for Hearts» um einen Benefizanlass. Erhalten Sie trotzdem eine Gage?

Nein. Mich hat die Anfrage einfach gereizt und ich bin happy, wenn ich etwas Positives beisteuern kann.

Wie kam es dazu?

Eine Bekannte, die die Organisatorin kennt, hat mich angefragt. Das Thema der herzkranken Kinder war mir bis dahin nicht sehr geläufig. Als ich hörte, worum es geht, hat es mich aber gepackt. Es geht um ein wichtiges Thema, das bei «Dance for Hearts» auf eine mega erfrischende Art angepackt wird.

Mittels eines Tanzmarathons, Festbetrieb und guter Laune. Was konkret werden Sie dazu beitragen?

Also, singen werde ich nicht. Geplant ist eine Autogrammstunde und ich werde sicherlich eine Weile bleiben. Auftreten möchte ich schon deshalb nicht, weil der Platz an diesem Abend der Veranstaltung gehören soll, nicht mir. Da will ich nicht im Mittelpunkt stehen.

Der Erlös fliesst in Forschungsprojekte zur Heilung von Kindern mit schweren Herzleiden.

Es trifft einen einfach, wenn man hört, dass jährlich über 800 Babys in der Schweiz mit einem Herzfehler geboren werden. Diese haben oft ein schwieriges Leben vor sich und geringe Lebenschancen. Dass sich mit Forschungsprojekten neue Möglichkeiten auftun, ist super. Deshalb unterstützte ich es voll und ganz, wenn sich Menschen dafür einsetzen.

Ihre bisherigen Songs sind ebenfalls lebensbejahend, positiv, motivierend. Wird das so bleiben?

Das weiss ich ehrlich gesagt noch nicht. Das ist bei mir alles immer ein wenig phasenabhängig. Letztes Jahr rappte ich, wie ich mich fühlte: Mein Leben war toll, machte Spass. Das zeigte sich in meiner Musik. Bis ein Song wirklich fertig ist, verändert er sich mehrmals. Meine letzte EP «Ke Bock» habe ich drei- oder viermal neu geschrieben.

Sie sprechen von Phasen. In welcher Phase stecken Sie im Moment?

In einer kreativen würde ich sagen. Ich stehe fast ständig im Studio. Wichtig ist, dass ich mir keinen Druck mache, dann kommen die kreativen Phasen von selbst. Erzwingen kann ich das nicht.

Sich keinen unnötigen Druck machen - das spielt auch in Ihren Lyrics immer wieder eine Rolle.

Wenn ich jungen Menschen etwas raten würde, dann, sich von niemandem etwas sagen zu lassen. Es ist wichtig, auf sich selbst zu hören und sich nicht fremdbestimmen zu lassen. Das sage ich mir auch selber immer wieder. Ich will nur Dinge tun, hinter denen ich stehen kann. So wie mein Besuch beim Benefizanlass «Dance for Hearts».

Musik | Oftringen | Thema

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