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Wir sind jung und (ver-)brauchen das Geld

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 | Bild: shutterstock

Vier junge Menschen erhalten je 25 Franken und den simplen Auftrag: Kauft mit dem Geld etwas, was ihr am Heitere Open Air unbedingt braucht!

 | Bild: adi

09.03.2015 15:22, schwe, 0 Kommentare

Julien Scheiber, 15, Schüler (23.90) 

Der jüngste Versuchsteilnehmer hat eindeutig am meisten Ware fürs Geld ergattert. «Die Fila Flip-Flops waren ein Schnäppchen, nur 9.90 bei Dosenbach!», freut sich Julien. Die übrigen gut 15 Franken hat Julien gleichmässig für Speis und Trank ausgegeben: 2 Packungen Pringles (6.40), 2 Cola Vanilla (1.90), 2 Energy Drinks (1.20) und ein Guarana Antarctica (1.40). Julien zu seiner Auswahl: «Pringles sind besser und praktischer als Zweifel Chips, weil man sie verschliessen kann. Die Colas und Energy Drinks sind eigentlich nur Ersatz für Bier, das ich erst nächstes Jahr kaufen darf», erklärt der junge Mann mit einem schelmischen Grinsen. Ach ja, die Trident-Kaugummis (3.10) kommen natürlich nach all den Chips und klebrigen Getränken zum Einsatz!


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Lara Alonso, 20, Fachfrau Betreuung (25.75) 
Was auf den ersten Blick aussieht wie eine Putzausrüstung, dient natürlich einem ganz anderen Zweck, den Putzen will Lara Alonso zuallerletzt auf dem Heitere-Zeltplatz. Den Kessel gabs in der Landi für 3.95, die überdimensionierten Trinkhalme im Casa für 2.95. Wenig Geld für die Hardware, da bleibt noch viel übrig für die Software! Diese besorgte Lara im Denner: schlappe 8.95 haben die 3 Liter Rotwein spanischer Provenienz gekostet, 9.90 die Flasche Freixenet. «Alles Flüssige wird zusammen in den Kessel geschüttet. Wir nennen es dann Sangria und trinken es bequem im Sitzen aus den langen Strohhalmen», lacht die gebürtige Spanierin, die übrigens nicht vorhat, den Kessel alleine zu leeren.


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Rrahim Gashi, 20, Konstrukteur (23.85) 
«Lange überlegt habe ich nicht, was ich kaufen soll», gesteht Rrahim Gashi mit Blick auf sein 24er-Pack Feldschlösschen Lagerbier und lacht, als man ihn frägt, warum er Glas und nicht Dosen gekauft habe. «Das Multipack hat in der Landi 19.95 gekostet, das hat grad so gut gepasst, und Feldschlösschen schmeckt mir.» Der Konstrukteur, für den Bier und Open Air eine ideale Kombination darstellen, hat das restliche Geld in eine erstaunlich edel wirkende Sonnenbrille investiert, die (ebenfalls in der Landi) tatsächlich nur 3.90 gekostet hat. «Was die taugt, kann ich noch nicht abschätzen, aber aussehen tut sie auf jeden Fall gut und eine Sonnenbrille braucht man unbedingt an einem Open Air.»


 | Bild: schwe

Tamara Schenker, 19, Polygrafin (26.80) 
Sollten Sie am Heitere Wochenende einer jungen Dame begegnen, die deutlich besser riecht als ihre Umgebung: Es könnte Tamara Schenker sein! Die Polygrafin hat sich nämlich dazu entschieden, das Geld im «Avec» am Bahnhof Aarburg in die Körperpflege zu investieren. «Wenn man drei Tage campiert, muss man schon etwas vorsorgen, damit man einigermassen frisch bleibt.» In Tamaras Notfallset gehören Kaugummis (3.20), Haarbürste (8.90), ein 48h Deo (4.95) und zwei kleine Spiegel (4.95). Warum denn zwei Spiegel? «Die Spiegel konnte man leider nur im Doppelpack kaufen, auch wenn man nur einen braucht»! Dasselbe gilt übrigens auch für die beiden Labellos (4.80), aber so ist immerhin schon fürs Open Air 2015 vorgesorgt.

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Wenn sogar der Autor mehr Schuhe besitzt als viele Deutschschweizer Frauen, dann ist das... Die grosse Schuh-Lüge! Die Schweizerinnen haben nicht nur zu viel Geld, zu viele Sorgen und zu wenig Zeit, sondern auch zu viele Schuhe, wie eine Studie des Kleinanzeigenportals tutti.ch ergeben hat. Zu viele Schuhe? Gibt's das wirklich? Und falls ja: wie viele sind «zu viele»? Entweder - oder! Glüh…Nein! Glühwein, das bedeutet Winter, Weihnachtsmarkt, Kälte und tags darauf… Kopfweh! Online arbeiten - offline leben Die Offliners Im ZT-Medienhaus werden sie die «Onliner» genannt, tatsächlich aber sind die online-Redaktoren Guez und Schwe wohl diejenigen, die am öftesten offline sind. Protokoll eines Gespräch zweier «Technik-Retros». Was ist gross, laut und ziemlich rot? Der Newsroom Das ZT-Medienhaus verfügt seit Anfang Jahr über einen «Newsdesk». Der steht mitten im Raum, der jetzt folgerichtig «Newsroom» heisst. Die Menschen, die darin arbeiten, tragen immer noch dieselben Namen. Putzteufel has left the Building Ich bin fast weg Als der Autor nach Zofingen gezügelt wurde, war er vier Jahre alt. 35 Jahre später wandert er in den Süden aus. Ein Abschied, der keiner ist. Scheibe ohne Drogen Natural High Der November ist so ziemlich das letzte, was förderlich wäre für ein sonniges Gemüt und gute Laune. Die gute Nachricht: Überleben im Winter geht auch ohne Alkohol, Drogen und Antidepressiva. Drei Wunderwaffen gegen Winter-Depression. Kostet nix - nützt viel! Das grösste Fitnesscenter der Schweiz Ist der vitaparcours, den die Zurich Versicherung im Jahr 1968 ins Leben gerufen hat, im Zeitalter von Hiking, Biking, Jogging und Walking überhaupt noch zeitgemäss? Er ist sogar mehr als das! Der vitaparcours ist eine richtige Lebensschule. Tomaten gesucht - Wasser gefunden! Tom & Cherry Der Autor zog aus, um die ultimative Tomate zu finden und kam mit einer Tasche voller wunderschöner, roter Wasserkugeln zurück. Einige schmeckten tatsächlich leicht nach Tomate. Faulheit ist nicht der einzige Grund, der mich daran hindert... Nein, ich pilzle nicht! Ich kann nicht jassen, war nie im Militär, wandere nicht, spiele kein Schach, bin nicht im Turnverein, habe keinen Führerschein, war noch nie in meinem Leben jagen, kenne das Fischen nur vom Hörensagen und – was gerade jetzt im Herbst ein wirkliches gesellschaftliches Manko sein kann – ich pilzle nicht. Ehrlich gesagt bin ich mir ziemlich sicher, dass ich nie pilzlen werde. Ein Rechtfertigungsversuch. Recycling für fortgeschrittene Alkoholiker Dosen leer, Lampe voll Entsorgen wäre einfacher gewesen. Dann wären die leeren Dosen recycelt und als neue Dosen reinkarniert worden. Jetzt bleiben sie für immer eine Lampe.
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www.lindenhof-oftringen.ch
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