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Zofingen rocks

Psychedelische Tal- und Bergfahrt

Dank neuem Label werden Ephedra nun weltweit vertrieben: (v.l.) Kilian Tellenbach, Andy Brunner, Roman Hüsler und Tomi Roth. Carol Müri Photography

Dank neuem Label werden Ephedra nun weltweit vertrieben: (v.l.) Kilian Tellenbach, Andy Brunner, Roman Hüsler und Tomi Roth.  | Bild: Carol Müri Photography

Die neue Ephedra-CD «Can’-Ka No Rey» ist ein eindrückliches Stonerrock-Juwel.

10.02.2017 09:46, guez, 0 Kommentare

«Wir schicken die Hörer auf eine Tal- und Bergfahrt», erklärt Gitarrist Andy Brunner. In der Tat wechselt die Gefühlslage beim Anhören, nein, Erleben des Stonerrock-Outputs mehrmals. Psychedelische Soli wechseln sich mit stampfenden Sounds ab, mal wähnt sich der Hörer weit oben im Himmel, mal der Hölle näher.

Instrumentale Eigenart erhalten

Drei Jahre sind seit dem selbst betitelten Debütalbum vergangen, Jahre, die an Ephedra nicht spurlos vorbeigingen. So verabschiedete sich Brunner für über ein Jahr auf eine Reise. Monate, in denen der Rest der Band – Kilian Tellenbach (Bass), Roman Hüsler (Gitarre) und Tomi Roth (Schlagzeug) – dennoch nicht tatenlos rumsitzen wollte und bereits Material zusammentrug, das Brunner dann nach seiner Rückkehr vervollständigte. Auch hat der instrumentale Vierer temporär mit einem Sänger zusammengearbeitet. Eine Kooperation, die aber einerseits aufgrund der beruflichen Verpflichtungen des Shouters wieder beendet werden musste. Andererseits merkte man auch, dass die instrumentale Eigenart lieber beibehalten werden möchte. «Ich habe bei uns noch nie einen Sänger vermisst», sagt Andy Brunner und erhält sogleich Zuspruch seiner Bandkollegen. Obwohl man sich klar ist, dass «nicht alle Leute instrumentale Musik verstehen».

So machte man sich wieder zu viert ins Studio, welches dieses Mal in Kriens beheimatet war. «Wir haben praktisch alles live und nur wenige Overdubs eingespielt», blickt Roman Hüsler zurück. Dies ergab eine rohe und pure Aufnahme, bei der es auch gewisse «Variationen» zu entdecken gilt, wie die Band lachend erklärt. «Variationen sind aber keine Fehler, sonst hätten wir sie natürlich rausgeschnitten», präzisiert Roth.

Neu mit weltweitem Vertrieb

Gingen die Aufnahmen bei Foolpark Recording relativ zügig voran, musste beim Mix eine Pause eingelegt werden, da der Toningenieur mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Als dann alles im Kasten war – erschien die CD trotzdem noch nicht! Dies indes aus völlig positiven Gründen: Mit Argonauta Records aus Italien meldete sich plötzlich ein Label, das Interesse an Ephedra bekundete. «Vom Musikstil her war dies unser absolutes Wunschlabel, welches uns einen wirklich fairen Deal anbot. Da machte es uns nicht viel aus, noch ein bisschen mit der Veröffentlichung zu warten», freut sich Kilian Tellenbach. Nun wird «Can’-Ka No Rey» also weltweit vertrieben – erste Reaktionen aus den USA trafen bereits ein. «Fans fragten an, ob wir nicht mal in Las Vegas spielen könnten», lacht Roth.

So weit ist es natürlich noch nicht, die Auftritte von Ephedra beschränken sich (noch) hauptsächlich auf die Schweiz – mit einzelnen Ausflügen nach Deutschland, Österreich und Polen. «Wir wollen so viel live spielen wie möglich und die Qualität der Konzerte stets steigern», erklärt Tellenbach. Da alle vier jedoch die Band nebenberuflich betreiben, sind vor allem beim ersten Punkt Kompromisse zu machen. Zwanzig Auftritte wurden 2016 absolviert, was schon an der oberen Grenze liegt. Denn so ganz nebenbei organisiert der Vierer selbst Konzerte, etwa im Luzerner Sedel, wo am 5. Mai bereits zum zweiten Stoner Rock Festival geladen wird. Und am 25. Februar hat man die Ehre, in der Aarburger Musigburg die kongenialen WolveSpirit zu supporten.

Rote Rosen beim dunklen Turm

Bleibt noch die Frage nach dem Albumtitel, der nun nicht gerade vor Einfachheit strotzt. Ephedra lachen, sind sie doch darauf vorbereitet. «Der Name leitet sich aus der ‹The Dark Tower›-Romanserie von Stephen King ab und bezeichnet das riesige Feld aus roten Rosen, welches den dunklen Turm umgibt», erklärt Kilian Tellenbach. Er hat alle acht Bücher gelesen und auch seine Mitstreiter sind fasziniert von der Geschichte. Da lag es nahe, das Album nach der Serie zu benennen, vor allem auch, weil «The Dark Tower» eine hervorragende Fortsetzung der Astronauten-Geschichte ist, die Ephedra nun seit Beginn an verfolgen. Das Management von Stephen King wurde übrigens angefragt – und prompt kam die Anfrage nach Details zurück. Diese wurden wiederum geliefert. Doch seither herrscht Funkstille. Aber die Band hält nicht locker: «Wer weiss, vielleicht schicken wir Stephen King ja sogar eine CD.»

Weitere Informationen auf www.ephedraband.ch

Kultur | Musik | Zofingen

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