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Eine Million Dollar und drei Jahre später...

Obduction

Obduction

 | Bild: zVg

Obduction war ein Kickstarter-Projekt und deshalb prädestiniert, seine Unterstützer zu enttäuschen. Jedes von mir unterstützte Crowdfunding-Projekt konnte entweder seine Deadline oder Versprechungen nicht einhalten. Bei Obduction war es sogar beides: Monatelang verschoben und dann ohne versprochene Mac-Version und Oculus Rift.

06.10.2016 14:02, René Jossen, 0 Kommentare

Alles schrecklich also?

Für regiolive habe ich mich endlich dazu durchgerungen, es zu testen. Der Entwickler Cyan ist dafür bekannt, grafisch sehr schöne und detailreiche Spiele zu erschaffen. Und wunderschön ist Obduction tatsächlich. Die zentrale Hub-Welt ist (unter anderem) wüstenartig, was mich normalerweise eher langweilt. Aber Obduction gefällt mir wirklich sehr, sogar die Wüste. Das gilt auch für die zwei anderen Welten, die ich bisher gesehen habe. Übrigens sieht es selbst mit den niedrigsten Grafikeinstellungen noch immer sehr hübsch aus.

Aber wir sind ja nicht so oberflächlich und die Looks sind uns am End‘ egal, wenn die Spielmechaniken bleh sind. Die Steuerung ist ziemlich in Ordnung und für Menschen, die mit freiem 3D überfordert sind, gibt es auch eine Point and Click Steuerung. Das ist aber nichts für mich, obwohl es gewisse Rätsel wohl einfacher machen würde.

 

Wo wir gerade von Rätseln reden. Die sollten ja eigentlich eines der zentralsten Elemente des Spiels und deshalb auch gut sein. Bei einem «spirituellen Nachfolger» von Myst ist auch wichtig, dass sie sich nicht wie Rätsel anfühlen. Man sollte eher ein Gefühl für das Wesen und den Aufbau einer Welt erhalten. Als ich sowohl in der ersten als auch in der zweiten Welt einen roten Laser zum Himmel schiessen sah, dachte ich «langweilige Repetition!». Erst später erkannte ich, dass wiederholte Spielmechaniken genau dazu gehören, ein kohärentes, verstehbares Universum zu erschaffen. Gerade jene Mechanik ist sowas von mind-boggling, dass es schade wäre, sie nicht zu repetieren. Und sowieso: Mit the Witness habe ich ein ganzes Spiel genossen, das nur aus einer einzigen Mechanik bestand. Bisher waren die Rätsel weder zu einfach, noch zu schwer. Ich habe aber gehört, dass Obduction tendenziell eher zu einfach sei.

Über die Story kann ich noch nicht so viel sagen. Die ergibt sich bei solchen Spielen ja meist erst am Schluss. Aber die Prämisse gefällt mir bisher sehr gut. Unter anderem, weil sie mich an meine liebste Outer Limits-Episode erinnert. Ich bin nicht überaus fasziniert, aber fasziniert genug, um weiter zu machen. Darum geht’s doch?

Alles in Allem bin ich also total zufrieden mit Obduction. Leider nicht gehyped und leider auch nicht positiv überrascht. Einfach zufrieden; aber eigentlich reicht das ja.

Entwickler & Publisher: Cyan Worlds

Plattform: Windows / Altersfreigabe: PEGI 12

www.obduction.com

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