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Magazin 04/2016

Mythisch unterwegs

Das MS Winkelried bei der Station Treib-Seelisberg. Im Hintergrund die beiden Mythen.  | Bild: Christoph Näpflin/SGV

Schifffahrten sind bei der Bevölkerung vor allem im Sommer sehr beliebt. Jedoch hat eine solche Reise auch im Winter durchaus entspannende Wirkung.

01.12.2016 16:30, guez, 0 Kommentare

2,4 Millionen Personen betraten im Jahr 2015 ein Schiff der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) – und dies etwa nicht nur im Sommer! Auch im Winter kann in der Zentralschweiz über das Wasser gereist werden, und nicht wenige tun dies auch. «Die Anzahl Frequenzen, welche die SGV in den kälteren Monaten (November bis Februar/März) zählen durften, hat in den letzten zehn Jahren um gut 100‘000 zugenommen. Dies ist vor allem auch auf den Ausbau des Winterfahrplanes zurückzuführen, welcher in den letzten Jahren kontinuierlich vorgenommen wurde», erklärt Martina Kumli, Leiterin Marketing Schifffahrt bei der SGV. Mit 122‘000 Kurskilometern finden etwa knapp 30 Prozent der gesamthaft budgetierten 418‘000 Kurskilometern im Winter statt - an Wochentagen fahren zwei Motorschiffe in rund fünfeinhalb Stunden von Luzern nach Flüelen und wieder zurück und an den Wochenenden sind es sogar drei Motorschiffe. Weiter gibt es täglich regelmässig zweieinhalbstündige Kurse von Luzern nach Beckenried und zurück nach Luzern. Dieses Jahr wurde auch der Kurs Luzern-Alpnachstad bis 20. November geführt. Da aber die Pilatus-Bahn nun pausiert, ist dieser Kurs bis im Frühling eingestellt. Dafür kann man – ausser vom 3. bis 20. Januar – dreimal täglich eine einstündige Rundfahrt mit der Panorama-Yacht Saphir durch das Luzerner Seebecken machen.

Unterschiedliche Winterbeschäftigungen

Für den Winterfahrplan braucht es demzufolge auch weniger Personal. Was aber machen jene der total 450 Mitarbeiter der SGV, die in der kalten Saison nicht auf den Schiffen eingesetzt werden können? «Unsere Saisonangestellten haben unterschiedliche Winterbeschäftigungen», sagt Kumli. So arbeiten einige für Bergbahnen, andere betätigen sich als Skilehrer, studieren, machen Musik oder gehen auf Reisen. Vollangestellte indes werden innerhalb der SGV beschäftigt, beispielsweise bei einem Einsatz bei der Tochtergesellschaft Shiptec AG als Schlosser, Maler, Schreiner oder in einem anderen Metier. Zudem würden viele im Winter die Ferien beziehen und die im Sommer angehäufte Mehrarbeitszeit abbauen, führt Kumli aus.

Handwerker werden in der Werft im Winter tatsächlich mehr benötigt, stehen dann doch meist Schiffsrevisionen an, welche während der Hauptsaison nicht ausgeführt werden können. Die vierzehn Motorschiffe der SGV sind dabei zwar alle wintertauglich, die fünf Dampfschiffe hingegen gehen mit Ausnahme der «Uri» in die Winterpause. «Dies aus dem Grund, dass diese vier Schiffe nicht beheizbar sind. Das Dampfschiff Uri wurde vor ein paar Jahren speziell wintertauglich gemacht, so dass die Gäste gerade im November und Dezember die beliebten Advents- und Festtagsfahrten auf dem ältesten Dampfschiff der SGV-Flotte geniessen können», so Martina Kumli.

Kulinarisch reisen

Der Erfolg der Winterschifffahrt auf dem Vierwaldstättersee beruht indes nicht nur auf den Kursfahrten, sondern die kulinarischen Schifffahrten tragen ebenso dazu bei, welche die SGV teils ganzjährig, teils saisonal anbietet. «Während des Herbstfahrplanes begrüsst die SGV die Gäste auf dem Wild-Schiff und in der Advents- und Festzeit finden zahlreiche Fondue-Chinoise, Fondue- und Raclette-Schiff-Fahrten oder auch die beliebten Dampferfahrten mit Fondue, Fondue Chinoise und Raclette statt», erklärt Kumli. Ein Angebot, welches von Erfolg geprägt ist, kann man doch auf dem warmen Schiff kulinarisch die kalte Natur geniessen.

Ein Reiz, den Kumli gut kennt: «Dem Alltag entfliehen und sich auf eine märchenhafte Winterreise im Herzen der Schweiz – der Zentralschweiz – begeben. Besonders wenn die Berggipfel weiss und mächtig über den See ragen, ist Schifffahren ein reizvolles und beeindruckendes Erlebnis!»

Weitere Informationen unter www.lakelucerne.ch

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