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Jesses, hier fehlen ja Verkehrshindernisse!

Brittnauerstrasse

Skandal! 600 Meter 30er-Zone ohne Verkehrshindernisse, darf man das? Die Baustelle im Hintergrund gehört nicht offiziell zum Verkehrskonzept. (Bild: schwe)  | Bild: schwe

Wie merkt man, dass man auf einer Strasse 50 fahren darf? Richtig! Am Schild, auf dem die Zahl 50 steht. Woran erkennt man, dass man sich in einer 30er-Zone befindet? Daran, dass man vor lauter Hindernissen die Strasse nicht mehr sieht.

08.11.2017 11:38, schwe, 0 Kommentare

Es geht wieder mal um die ebenso unselig lange wie sinnlose 30er-Zone zwischen Zofingen und Brittnau (das ZT berichtete), bestehend aus Frikart- und Brittnauerstrasse. Während man die Frikartstrasse bereits nach der Eröffnung der neuen SBB-Unterführung in ein unübersichtliches mit Betonklötzen und Parkplätzen gespicktes Irgendetwas verwandelt hat, muss jetzt auf dem Abschnitt Brittnauerstrasse dasselbe geschehen, fordert die SP Zofingen. «Subjektiv und rein optisch betrachtet entspricht die heutige Ausgestaltung in keinster Weise einer Tempo-30-Zone.», heisst es in der Interpellation.
Da hat die SP natürlich total Recht! Abgesehen von den 30-er Tafeln, den zahlreichen, riesigen «Zone 30»-Hinweisen auf der Strasse und je einem Betonpoller anfangs und Ende des Abschnitts Brittnauerstrasse sieht man nichts. Was man dafür sieht: eine beinahe schnurgerade Strasse. Links und rechts davon verlaufen Trottoirs. Zwei Fussgängerstreifen an den «neuralgischen Stellen», an denen täglich ein paar Kinder die Strasse überqueren. Die Kinder – ich weiss das, weil mein Arbeitsweg genau durch das 30er-Debakel führt – warten übrigens ganz zivilisiert vor dem Fussgängerstreifen, bis man anhält. Genauso, wie sie es gelernt haben und wir seinerzeit auch.

Selbstverständlich dürfen die Zofinger ihr Geld verschwenden, wo und wie sie wollen. Trotzdem bin ich neugierig, was man sich von den «verkehrsberuhigenden Massnahmen» erhofft. Glaubt jemand ernsthaft, Betonklötze und Parkplätze würden verunmöglichen, dass jemand schneller als 30 fährt? Falls ja: Ich kann gerne den Gegenbeweis antreten, sofern mich die RePol vorgängig informiert, wann sie das mobile Radargerät das nächste Mal aus dem Schuppen holt. Das zweite, was mich brennend interessiert: Warum nennt man die Hindernisse «verkehrsberuhigende Massnahmen», obwohl der Lärmpegel in den Stosszeiten dadurch erheblich steigt, weil abbremsende und anfahrende Autos nun mal lauter und abgasintensiver sind als Verkehr, der gleichmässig vor sich hin rollt?  Und wenn wir schon beim Stichwort «Beruhigung» sind: Zwei Unfälle gab es seit der Einführung der 30er-Zone auf besagter 30er-Strecke: In beiden Fällen krachten Autofahrer in denselben Betonpoller im Abschnitt Brittnauerstrasse, von wo aus sie abgeschleppt werden mussten. Mission geglückt: Stärker beruhigen kann man den Verkehr wirklich nicht! 

Frikartstrasse

So ists korrekt! Stockender Kolonnenverkehr auf der Frikartstrasse. (Bild: schwe)  | Bild: schwe

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