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Entweder - oder!

Glüh…Nein!

 | Bild: schwe

Glühwein, das bedeutet Winter, Weihnachtsmarkt, Kälte und tags darauf… Kopfweh!

26.11.2014 14:55, schwe, 0 Kommentare

Das Problem
Ich kann Glühwein genau so wenig leiden wie zum Beispiel Panaché! Wer ein Problem damit hat, dass Bier herb schmeckt, sollte vielleicht einfach kein Bier trinken, statt dieses mit süssem Citro zu verunstalten! Die Problematik beim Glühwein ist ja eine sehr ähnlich gelagerte. Auf der einen Seite haben wir den Wein, von Natur aus eher sauer, auf der anderen Zutaten wie Zimt, Nelken, Sternanis, Orangen, allenfalls Rum (diesbezüglich hat jeder selbsternannte «Glühwein-Experte» seine eigene Philosophie und glauben Sie mir: JEDER macht den besten Glühwein!) und vor allem eines: Zucker! Damit nicht genug: In Hektoliter-Quantitäten wird dieses unerfreuliche Mischmasch nun erwärmt, bevor es in unschuldige Menschen mit kalten Füssen abgefüllt wird. Für ihren Mut werden die armen Menschen anderntags mit Magenproblemen, Kopfweh und Schwindel belohnt. Die berechtigte Frage lautet deshalb: Brauchen wir Erfindungen wie den Glühwein wirklich?

Der Wein
Für Hannes Baumann vom Restaurant «Bim Buume» in Wikon, mit 16 Gault Millau-Punkten der höchstdekorierte Koch der Region, ist die Antwort relativ klar: «Mischgetränke mit Wein sind generell eine Modeerscheinung, der ich eher wenig abgewinnen kann. Den Glühwein im Speziellen mag ich persönlich nicht wirklich!» Glücklich über dieses negative Urteil frage ich trotzdem noch scheinheilig nach, welche Art Wein denn für die Herstellung von Glühwein geeignet wäre. «Ich würde einen schweren Wein dafür nehmen», meint Hannes Baumann, «aber viel wichtiger als das: Verwenden Sie um Gottes Willen den billigsten Kochwein, schliesslich Sie ihn ja kaputt, indem sie ihn süssen, würzen und erhitzen.»

Glühwein-Fetischisten werden nun empört aufschreien und monieren, dass nur ein guter Wein einen guten Glühwein ergibt. Dass dies nur sehr bedingt wahr sein kann, beweist ein Blick auf den Test von fixfertigen Glühweinen, den der Kassensturz vor einigen Jahren mit Wein- und Sensorik-Experten durchführte. Das Ergebnis: der allerbilligste Glühwein von Aldi (1 Franken 90 pro Liter!) schnitt am besten ab. Der teuerste von Globus (14 Franken 90) hingegen war laut den Fachleuten kaum geniessbar. Wozu also all die Mühe? Nie und nimmer werde ich einen Liter Glühwein für einen Franken 90 herstellen können. Auch nicht für 5 Franken.

Die Lösung
Ich bin zwar faul, dafür aber nett. Darum habe ich extra für Sie eine Einkaufstour bei Aldi, Lidl, Coop und Migrolino gemacht und dabei fast 5 Liter Fixfertig-Glühwein gekauft. Bis auf den «Heissen Hirsch», einer Bio-Variante aus dem Coop, die vergleichsweise teuer (4 Franken 25 für 70 cl) und erstaunlich schön ist, dafür auch mehr Umdrehungen aufweist (11.5 Vol.%), ähneln sich die eingekauften Erzeugnisse von der Verpackung her frappant. Sie kosten zwischen 1 Franken 85 (lLidl) und 2 Franken 90 (Migrolino), vom Alkoholgehalt bewegen sich alle zwischen 8 und 10 Volumenprozent. Nun werden Sie sich bestimmt fragen, welcher nun geschmacklich am meisten überzeugt hat. Darauf kann ich Ihnen leider keine Antwort geben, ich werde mich nämlich hüten, die Flaschen zu öffnen. Stattdessen möchte ich das gesamte Glühwein-Set derjenigen Person schenken, die mir als erste eine e-mail schickt und verspricht, mir nach dem Konsum Auskunft zu geben. Nicht über den Geschmack, denn der interessiert mich rein gar nicht, sondern über das Befinden am Morgen nach dem Konsum. Prost!

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