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Subventionskürzungen

Das Nordportal ist das erste Sparopfer

 | Bild: zVg

Der Badener Stadtrat kündigt dem national bekannten Konzertlokal den Vertrag und spart damit über 200‘000 Franken.

26.06.2017 14:34, AZ/Roman Huber & Martin Rupf, 0 Kommentare

Für die Betreiber des Nordportals kam die Botschaft wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Am Dienstag hat ihnen die Stadt eröffnet, dass der Ende Jahr auslaufende Leistungsvertrag mit ihrem Kulturbetrieb nicht erneuert werde. Dies berichtete Radio Argovia. Damit streicht das Kulturressort den Förderbeitrag von 60‘000 Franken und den Mietzins mit Nebenkosten von über 180‘000 Franken. Pikant: Der gesparte Mietzins dürfte Ende 2018 in der Kasse der Abteilung Liegenschaften fehlen.

«Für jeden, den es trifft, ist so etwas brutal», sagt Patrick Nöthiger, Leiter Abteilung Kultur. Er beurteilt jedoch die Chancen als intakt, dass sich das Nordportal mit einem kommerzialisierten Kulturbetrieb ohne Subventionen behaupten könnte. Die Geschäftsleitung des Nordportals mit Clive Hupf (Gastronomie) und Muriel Peterhans (Kulturbetrieb) ist schockiert. Peterhans: «Der Kulturbetrieb ist ohne Mieterlass und Subventionen nicht möglich.» Ein kommerzieller Betrieb wäre denkbar, «was aber nicht unserer Leidenschaft entspricht», so Peterhans. Im März hiess es noch, dass nur der Kulturbeitrag von 60‘000 Franken gestrichen werde. «Darauf haben wir uns eingestellt und auch schon einen neuen Businessplan erstellt», sagt Peterhans.

Grosse Solidarität

An einer gemeinsamen Sitzung haben die Kulturschaffenden Badens ihre Solidarität bekundet. Sie alle werden aufgerufen, drei Prozent zu sparen, damit das Nordportal abzüglich 60‘000 Franken weiter subventioniert werden kann.

«Wir haben einige Abbaumassnahmen hinter uns, um das Nullwachstum beim Aufwand zu erreichen», sagt Stadtammann Geri Müller. Jetzt müssten auch Abbauvorschläge gemacht werden, die für die Strategie der Stadt wichtig seien. Dazu gehört der Rückzug des Leistungsauftrags an das Nordportal. «Ich kann die Enttäuschung bei den Betreibern sehr gut verstehen», so Müller. Dass bewusst dort gespart werde, wo der Aufschrei in der Bevölkerung garantiert sei, stellt Müller in Abrede. «Wir haben eine sorgfältige Abwägung mit Kulturabteilung und -kommission vorgenommen.» Der Stadtrat hofft, dass das Ende der Leistungsvereinbarung nicht das Ende des Kulturbetriebs bedeutet.

«Das Nordportal ist ein Leuchtturm. Vielleicht gibt es andere Möglichkeiten, den Kostendeckungsgrad zu erhöhen.» Zur Tatsache, dass die Stadt den Entscheid nicht offiziell kommuniziert hat, erklärt Geri Müller: «Die ganzen Abbaumassnahmen werden erst im Herbst präsentiert.» Und er kündigt an, dass es im Hinblick auf die Budgetdebatte auch in anderen Abteilungen zu schmerzhaften Entscheiden kommen werde.

Kultur | Thema

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