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Café Röckli

Ich darf wieder shoppen!

Illustration: Frau mit Kaffeetasse in der Hand und Laptop auf dem Tisch - Kolumnenbild Café Röckli

 | Bild: shutterstock

Ich hatte einen Plan. Ich wollte ein Jahr keine neuen Kleider mehr kaufen. Das Jahr ist an Halloween zu Ende gegangen. Wie das in den ersten Monaten funktioniert hat (gar nicht mal schlecht) konnte man an dieser Stelle im März lesen. Nun folgt das endgültige Fazit.

06.12.2016 16:27, Leandra Jordi, 0 Kommentare

Das Schöne vorweg: Der Appell im ersten Teil der Beschreibung meines Experiments hat funktioniert, denn ich habe tatsächlich Kleider geschenkt bekommen (sehr lieb, herzlichen Dank!) Ich finde, das sollte man mehr machen, Kleider tauschen oder verschenken – egal, ob an bekannte oder fremde Menschen. Auch sonst lief es anfangs recht gut. Ich bestellte Newsletter ab, drehte den Kopf bei Schaufenstern in die andere Richtung und erzählte fleissig von meinen Plänen, um die soziale Kontrolle zu aktivieren.

Allerdings habe ich mich einmal auch verkalkuliert, als ich dachte, ich bekäme ein gewisses Kleidungsstück als Ferien-Mitbringsel geschenkt – und dann wollte die Person doch das Geld dafür. Zum Kauf gezwungen quasi. Aber eigentlich ein Verstoss, klar. Und es gibt noch mehr zu beichten: Ich habe Unterwäsche gekauft. Findet aber jeder ok. Ausserdem brauchte ich neue Yoga-Leggins – und habe im gleichen Einkauf noch ein paar «normale» gekauft. Im September war ich am Oktoberfest und natürlich brauchte ich für mein Dirndl passende Schuhe. Das war das erste Mal seit Beginn des Experiments, dass ich Schuhe gekauft habe (was nach meinen eigenen Regeln aber erlaubt war). Trotzdem muss ich gestehen, dass ich bei der Gelegenheit gleich noch ein passendes Jäckchen geshoppt habe.

Anfang Oktober war ich in den Ferien in Spanien und «musste» meine Freunde zum Einkaufen begleiten. Beim Sporthersteller kaufte ich Badetücher und ein Sporttop. Richtigerweise machte mich meine neunjährige Reisebegleiterin darauf aufmerksam, dass letzteres sehr wohl in die Kategorie «Kleider» falle. Ich musste ihr recht geben und fühlte mich ein bisschen als schlechtes Vorbild. Grosszügigerweise fand das Mädchen aber, dass ein Bikini ok wäre – schade nur, dass mir kein cooles begegnete. In der Stadt besuchten wir dann noch den Lieblingskleiderladen meiner erwachsenen Freunde. Zum Glück gefällt mir diese Marke nicht und so musste ich nur die Zeit totschlagen und nicht den Willen, etwas zu kaufen. Wobei, eine Tasche wurde es dann doch. Die Kleine meinte, voll ok. Phuuu. Das hatte ich mir selber nämlich eigentlich verboten, wollte es mir aber noch einmal überlegen. Nun weiss ich auch, warum.

Mitte Oktober, also schon auf der Zielgeraden, kam ich in der Mittagspause an einem Schaufenster vorbei. Darin hing ein Kleid, das ich einfach unbedingt haben wollte. Als ich abends schon im Webshop freudig umherklickte, kam mir mein Plan plötzlich wieder in den Sinn. Ich loggte mich aus. Mittlerweilen könnte ich den Kauf nachholen – nur blöd, dass es das Kleid nun nicht mehr in meiner Grösse gibt. Trotzdem ist mein Fazit klar: Mal bewusst auf etwas verzichten (egal worauf, egal wie lange) tut gut. Ich habe die selbstgestellte Aufgabe nicht perfekt gelöst aber finde doch, dass ich es hingekriegt habe. Nur etwas bereue ich: Dass ich nicht ausgerechnet habe, wie viel Geld ich dadurch gespart habe – und wie viele Schuhe das gäbe. 

Cafe Röckli | Magazin | Pink

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